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LINZ. Mit den „Silicon Austria Labs“ (SAL) mischt auch Linz bei der internationalen Spitzenforschung zum Thema Mikroelektronik mit – diese ist Voraussetzung für Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren.

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner mit Silicon Austria Labs-Geschäftsführer Gerald Murauer (Foto: Land OÖ/Liedl)

Mit den „Silicon Austria Labs“ (SAL) entsteht an den drei Standorten Linz, Graz und Villach ein einzigartiges Spitzenforschungszentrum für Mikroelektronik auf Weltniveau. „Mikroelektronik ist das technische Rückgrat der Digitalisierung“, so Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner. Das Land Oberösterreich ist über die Upper Austria Research GmbH (UAR) an der Silicon Austria Labs GmbH beteiligt.  stellt in der Aufbauphase von 2019 bis 2023 Fördermittel in der Höhe von insgesamt 12,5 Mio. Euro für den Standort in Oberösterreich zur Verfügung. Die dritte Förderrate in der Höhe von 2,5 Mio. Euro wurde nun von der Oö. Landesregierung beschlossen. Ein wichtiger Partner der SAL ist die Industrie, Kooperationen bestehen bereits mit DICE GmbH, Fronius und voestalpine Stahl GmbH. Oberösterreich bringt bei dem Projekt seine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Hochfrequenztechnik ein.

Basis für autonomes Fahren und mehr

„Das SAL mit seinem Linzer Forschungslabor zum Schwerpunkt Hochfrequenztechnik ist für Oberösterreich eine einzigartige Chance, in der weltweiten Spitzenforschung mitzumischen“, ist Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Achleitner überzeugt. Gerade die Hochfrequenztechnik ist für digitale Anwendungen in den Bereichen 5G, Industrie 4.0, Autonomes Fahren und bildgebende Diagnostik von zentraler Bedeutung. Schwerpunkte der Labors in Graz und Villach sind die System-Integration, die Bereiche Sensorik und Sensorsysteme sowie die Leistungselektronik.

50 Mitarbeiter im Endausbau

Aktuell arbeiten im am Aufbau befindlichen Labor am Campus der Johannes Kepler Universität 20 Mitarbeiter. „Im Endausbau sollen es 50 Mitarbeiter sein und das SAL auf 2.000 Quadratmetern im Science Park 4 der JKU beheimatet sein, der im kommenden Jahr fertig gestellt werden wird“, kündigt Landesrat Achleitner an.


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