Öffentlicher Verkehr in OÖ bleibt uneingeschränkt aufrecht

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 04.11.2020 10:15 Uhr

OÖ. Der OÖ Verkehrsverbund bekräftigt, dass trotz zweiter Lockdown-Phase in Österreich die Öffentlichen Verkehrsmittel in Oberösterreich uneingeschränkt unterwegs ist und das Verkehrsangebot bis auf Weiteres voll aufrechterhalten wird.

Bei allen Regionalbussen, Nah- und Regionalverkehrszügen, Lokalbahnen und Stadtverkehren steht den Fahrgästen nach wie vor das volle Fahrplanangebot zur Verfügung. Auch während der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen gibt es Personengruppen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihrem Arbeitsort oder von dort nachhause unterwegs sind.

„Ein stabiler, verlässlicher und qualitätsbeständiger öffentlicher Verkehr ist der Garant für zahlreiche Oberösterreicher, sicher von A nach B zu gelangen. Das soll sich auch in Zeiten des zweiten Lockdown nicht ändern“, unterstreicht Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. „In diesen unübersichtlichen Zeiten gilt es, ein wichtiges Zeichen der Beständigkeit zu setzten. Auch wenn viele Fahrgäste in diesen Tagen das Auto bevorzugen, steht der öffentliche Verkehr genau hierfür – Beständigkeit, Verlässlichkeit und Stabilität.“

Normalfahrplan bleibt - Ausnahme „Nachtschwärmer“ im Raum Vöcklabruck

Damit die Fahrgäste auch in den nächsten Wochen die ihnen bekannten Verbindungen uneingeschränkt nutzen können, wird der gesamte Öffentliche Nahverkehr in Oberösterreich nach „Normalfahrplan“ unterwegs sein. Die einzige Ausnahme ist die Linie 563, der sogenannte „Nachtschwärmer“, im Raum Vöcklabruck. Diese Linie existiert ausschließlich für den nächtlichen Freizeitverkehr, der aufgrund der Ausgangsbeschränkungen komplett wegfallen wird. Der Betrieb dieser Linie wird vorübergehend eingestellt.

Stoßzeiten vermeiden, Ticket vor Fahrtantritt kaufen

Damit soziale Kontakte auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln so weitgehend wie möglich reduziert werden können, ersucht der OÖ Verkehrsverbund alle Personen, die nicht unbedingt während der Stoßzeiten mit den Öffis fahren müssen, auf frühere oder spätere Zeiten auszuweichen. Vor allem zwischen 7 und 8 Uhr sollten nur jene Fahrgäste den Öffentlichen Verkehr nutzen, die keine Alternativmöglichkeit haben. Um auch beim Fahrkartenverkauf sozialen Kontakt möglichst zu vermeiden, sind die Nutzer angehalten, Fahrkarten bereits vor Fahrtantritt online oder an Fahrkartenautomaten zu kaufen.

Sicherheits- und Hygienevorschriften einhalten

Der OÖVV bittet alle Fahrgäste eindringlich, sich an die bestehenden Sicherheitsvorschriften der Bundesregierung zu halten. Neben Mund-Nasenschutzpflicht in den Öffis gilt diese aktuell auch an Haltestellen, Bahnsteigen, Bahnhöfen und Busterminals. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen MNS tragen können, müssen dies mit einer ärztlichen Bestätigung belegen können. Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen sind berechtigt, ärztliche Bestätigungen von Fahrgästen zu kontrollieren.

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