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LINZ. Insgesamt 34 Projekte wurden 2020 in der Programmschiene Erasmus+ mit einer Gesamtfördersumme von fast sechs Millionen Euro österreichweit bewilligt. Auch alle vier seitens der Katholischen Privat-Universität Linz eingereichten Projekte waren erfolgreich: Mit fast 135.000 Euro wird für die Dauer von drei Jahren die internationale Mobilität von Studierenden und Lehrenden der KU Linz – in und außerhalb Europas – gefördert.

  1 / 2   Kratschanova, Director of International Relations and Project Services, im Gespräch mit Kollegen an der Tbilisi State Academy in Georgien. (Foto: KU International)

Seit 2015 fördert das Erasmus+ Programm neben internationaler Mobilität der Studierenden und des Hochschulpersonals innerhalb der EU-Programmländer auch weltweite Mobilität. Die Zuerkennung einer International Credit Mobility (ICM), einer Erasmus+ Mobilitätsförderung außerhalb Europas, ermöglicht den Studierenden der KU Linz seit 2019 geförderte Studien- und Forschungsaufenthalte an strategischen Partneruniversitäten in den USA und Brasilien. Für Mitarbeiter der KU Linz besteht die Möglichkeit Lehr- und Weiterbildungsaufenthalte zu absolvieren. Wechselseitig sind Studierende und Lehrende der Partnerunis eingeladen, im Rahmen der Mobilitätsprojekte und Austauschprogramme an die KU Linz zu kommen.

Zugesprochene Förderung über knapp 135.000 Euro

Mit der 2020 zugesprochenen Förderung in der Programmschiene Erasmus+ KA107 (Internationale Hochschulmobilität mit Partnerländern) in Höhe von insgesamt 134.570 Euro werden drei Institute der Fakultät für Philosophie und für Kunstwissenschaft der KU Linz für eine Laufzeit von drei Jahren unterstützt, die Mobilitätsmöglichkeiten für Studierende und Lehrende der KU Linz damit auf weitere Länder ausgeweitet.

Gefördert werden das Institut für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien für die Kooperation mit der State Academy of Fine Arts of Armenia (Armenien), das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur für die Kooperationen mit Tbilisi State Academy (Georgien) und das Institut für Geschichte und Theorie der Kunst für die Kooperation mit der University of Donja Gorica (Montenegro). Weiters wurde auch ein Folgeantrag für die seit 2019 aktive Partnerschaft mit der PUCPR, Curitiba, Brasilien bewilligt.

Alle Studienrichtungen an der Katholischen Privat-Universität Linz bieten die Möglichkeit, ein bis zwei Studiensemester oder ein Praktikum als vollwertigen Anteil des Studiums im Ausland in einer von insgesamt 46 Partnerhochschulen in 21 Ländern zu absolvieren. Wenngleich sich die Umsetzung der neuen Projekte mit den Partneruniversitäten in Armenien, Georgien, Montenegro und Brasilien coronabedingt etwas verzögern wird.


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