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LINZ. Seit März 2020 sammeln die Linzer Saubermacherinnen in der ganzen Stadt Müll. Seither wurden mehr als 100.000 Liter Unrat und Abfall gesammelt sowie ordnungsgemäß entsorgt. Um die Gruppe mit Material zu unterstützen, stellen die NEOS einen Antrag im Gemeinderat.

 (Foto: Saubermacherinnen Linz)
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Linz hat ein gewaltiges Müllproblem, hält Gemeinderat Lorenz Potocnik von den NEOS fest. Die Stadt habe sich von der regelmäßigen Reinigung der Wege, Böschungen, Nebenstraßen und Höfe praktisch zurückgezogen. Seit März 2020 ist daher die Nonprofit-Initiative Linzer Saubermacherinnen im Einsatz. „Die Stadt ist gefordert, diese lobenswerte Initiative zu unterstützen“, fordert Potocnik. So sollte Material wie Müllsäcke, Handschuhe oder Müllgreifer zur Verfügung gestellt werden. „Damit wären die privaten Müllsammler zumindest von ihren finanziellen Ausgaben befreit“, begründet er.

Material an zentralen Stellen ausgeben

Derzeit finanzieren die Saubermacherinnen das Material selbst, ein Teil davon kommt auch von Sponsoren und privaten Spendern. „Um dieses tolle Engagement zu fördern und weiter zu ermöglichen, könnte die Stadt Linz das benötigte Material zur Verfügung stellen. Das kostet nicht die Welt, ist aber im wahrsten Sinn des Wortes unbezahlbar. Das Material könnte an zentralen Stellen ausgegeben werden – etwa in den Stadtteilbüros oder in den Rathäusern“, schlägt der Gemeinderat vor.

In Brüssel und anderen Gemeinden in Belgien wird das seit Jahren gemacht. Ein positiver Nebeneffekt sei laut Potocnik, dass eine Bewusstseinsarbeit entstehe. So haben die Linzer Saubermacherinnen bereits Aktionen mit Kinder und Jugendlichen durchgeführt. Die NEOS bringen gerade einen Gemeinderatsantrag auf den Weg, der in der nächsten Sitzung besprochen werden soll. Die anfallenden Kosten für das Material sollten durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Auch insgesamt seien engagierte Linzer beim Sauchermachen der Stadt zu unterstützen.


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