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OÖ. Wenn am Sonntag, 27. Dezember, der Start der Covid-19-Impfung erfolgt, werden mit den ersten 40 Dosen für Oberösterreich ausgewählte Bewohner und Mitarbeiter des Bezirksalten- und Pflegeheim in Sierning geimpft. Auch der weitere Fahrplan bis April 2021 steht fest.

Die Entscheidung für den Standort des Impfstartes in Oberösterreich ist auf das Bezirksalten- und Pflegeheim Sierning gefallen. (Foto: volker weihbold)

Kommenden Sonntag, 27. Dezember, erfolgt in Österreich sowie in ausgewählten Bundesländern der symbolische Start der Covid-19-Impfung. Oberösterreich erhält aus der ersten Impfstoff-Lieferung, die für Samstag in Wien erwartet wird, 40 Dosen, die ab Sonntag für Impfungen zur Verfügung stehen.

Die Entscheidung für den Standort des Impfstartes ist nun auf das Bezirksalten- und Pflegeheim Sierning gefallen. Dort sollen am Sonntag nach Eintreffen des Impfstoffes erste ausgewählte Bewohner und Mitarbeiter geimpft werden. 

 „Impfung kann Corona nicht sofort verschwinden lassen“

„Die Hoffnung auf einen Impfstoff hat 2020 vielen Menschen geholfen. Nun, kurz vor dem neuen Jahr, beginnen wir mit der Verabreichung der ersten Corona-Impfungen in Oberösterreich, und damit beginnt der Weg zurück in eine Zeit wie vor Corona. Klar muss uns aber sein: Die Impfung kann Corona nicht sofort verschwinden lassen. Wir müssen geduldig sein. Weil Produktion und Organisation Zeit brauchen. Wir müssen Verantwortung übernehmen. Weil wir uns weiter an Regeln halten müssen. Wir müssen zusammenhelfen. Weil wir mit einer Impfung nicht nur uns schützen, sondern auch andere“, betont Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

„Die Vorstellung, dass es besser wird, gibt viel Hoffnung. Wenn viele daran teilnehmen, kann uns die bevorstehende Impfung vielleicht bald wieder ein normales Leben ermöglichen. Ich bin froh, dass die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen beginnen, wo jene leben, die besonders schutzbedürftig sind“, so Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer.

Der Fahrplan zur Covid-19-Impfung in Oberösterreich

  • In der ersten Phase ab 12. Jänner werden Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen durch betreuende Ärzte sowie das Personal der Krankenanstalten geimpft werden.
  • In der Phase 2 ab Februar sollen Risikopersonen und Personen in kritischer Infrastruktur geimpft werden. Hier werden die Hausärzte bereits eingebunden sein.
  • In Phase 3 ab April sollen so viele Impfstoffe zur Verfügung stehen, dass die Impfung der Allgemeinbevölkerung angeboten werden kann. Dies soll sowohl bei den niedergelassenen Ärzte als auch in Form von lokalen Impfstellen angeboten werden.

 

 


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Welser
Welser
26.12.2020 01:44

Lindon.ESC@gmx.at

Ich dachte der Impfstoff wird in der EU gleichmäßig verteilt. Der deutschen Presse entnehme ich, dass da am Sonntag 1,3 Millionen Impfdosen ausgerollt werden. Von der Bevölkerungszahl her müssten es dann in Österreich 130.000 Dosen sein und nicht unter 10.000. Das sind ja nur 7% von der Auslieferungsmenge Deutschlands. Hat der kurze wieder einmal schlecht verhandelt.

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Anna
Anna
22.12.2020 16:55

Impfungen

Ist es wirklich sinnvoll alle alten Menschen in Pflegeheimen zu impfen? Die haben doch alle Vorerkrankungen. Vertragen die den Impfstoff? Und was ist mit den Alten, die nicht in Heinmen leben??

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Daniel
Daniel
23.12.2020 20:40

Stop und nicht weiter

Völlig unverantwortlich, dass ihr die alten wehrlosen Menschen als Versuchskaninchen verkauft . Ich fordere den sofortigen Stopp der Impfpläne im Seniorenheim Sierning. Schluss damit.

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