Schulstart in OÖ am 25. Jänner mit Ausdünnung der Klassen

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Karin Seyringer Online Redaktion, 13.01.2021 14:48 Uhr

OÖ. Ab 25. statt am 18. Jänner werden die Schulen wieder für den Präsenzunterricht geöffnet, wenn auch nur „schrittweise“, wie Bildungsminister Faßmann heute ankündigte. Es soll dabei zu Ausdünnungen der Klassen kommen, etwa indem diese wie im Frühjahr in zwei Gruppen geteilt und im Wechsel unterrichtet werden, so auch Oberösterreichs LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

„Es ist wichtig, dass eine Entscheidung des Bildungsministeriums zum weiteren Verlauf im Schulbetrieb vorliegt. Um die Infektionszahlen bestmöglich zu reduzieren wird es noch zu einer weiteren Woche Distance Learning kommen und am 25. Jänner wird der Präsenz-Unterricht wieder aufgenommen werden. Es soll dabei zu Ausdünnungen der Klassen kommen, etwa indem diese wie im Frühjahr in zwei Gruppen geteilt und im Wechsel unterrichtet werden“, erklären LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

Selbsttests

Zusätzlich zu den geltenden Hygiene- und Präventionsmaßnahmen kommt neu auch das Angebot eines regelmäßigen, kostenlosen Selbsttests für Schüler. „Damit ist es möglich, die Sicherheit an den Schulen zu erhöhen und die Wahrscheinlichkeit einer raschen sich wiederholenden Umstellung auf Distance-Learning zu reduzieren“, so Haberlander. Die Tests sind leicht selbst durchzuführen, der Tupfer muss nur im vorderen Bereich der Nasenhöhle eingeführt werden. Das Ergebnis erscheint nach 15 Minuten.

Volksschüler sowie Schüler der Sonderschulen bekommen die Tests sowie die Instruktion zur Durchführung mit nach Hause. Alle anderen testen unter Aufsicht in der Schule. Die Testung soll wöchentlich durchgeführt werden. „Wir möchten betonen, dass niemand zu diesen Tests verpflichtet wird. Die Testung ist freiwillig und erfolgt nur mit dem gegebenen Einverständnis der Eltern. Natürlich trägt eine hohe Beteiligung zu mehr Sicherheit an den Schulen bei“, so Haberlander und Klampfer.

Sollte jemand sich nicht testen lassen wollen oder ein Elternteil der Testung nicht zustimmen, ergeben sich keine Konsequenzen.

Weitere Details folgen

„Für die Umstellung auf einen Schichtbetrieb wird es im Laufe der kommenden Woche noch genauere Informationen des Bildungsministeriums geben. Wir bedanken uns bei allen Schulleitern sowie Pädagogen für ihre Flexibilität und ihre wertvolle Arbeit sowie bei den Eltern und insbesondere den Schülern für ihr Verständnis und ihr Engagement“, so Haberlander und Klampfer.

Bei noch offenen Fragen können sich Eltern, Lehrkräfte sowie Schüler an das Krisen- und Kommunikationsteam der Bildungsdirektion unter Tel. 0732/7071-4131 oder -4132 von Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr wenden.

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