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Online Redaktion, 15.01.2021 17:43

LINZ/BEZIRK URFAHR-UMGEBUNB/BEZIRK LINZ-LAND. Am Landesgericht Linz musste sich heute jener Jugendliche verantworten, der im Juni 2020 einem 38-Jährigen bei der Straßenbahnhaltestelle am Hauptplatz einen Faustschlag versetzt hatte, der Mann erlag im Spital seinen schweren Verletzungen. Das - nicht rechtskräftige - Urteil: zwei Jahren bedingte Haft.

Große Trauer: Ein 38-jähriger war im Juni nach einem Faustschlag im Spital verstorben. (Foto: Volker Weihbold)

Der damals 16-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land hatte dem 38-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung einen Faustschlag versetzt, dieser prallte mit dem Hinterkopf auf den Boden auf und blieb bewusstlos liegen. Er verstarb einige Tage später im Spital - Tips hat berichtet.

In einem Schöffenprozess am Landesgericht Linz ist der mittlerweile 17-Jährige heute, 15. Jänner, zu 24 Monaten Haft bedingt verurteilt worden, wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang. Sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft gaben keine Erklärung ab, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.

Zuvor Streit in Lokal

Durch Zeugen und Videoüberwachung konnte die Polizei den Jugendlichen damals ausfindig machen, er gestand den Faustschlag auch. Laut Medienberichten blieb der Jugendliche auch bei der Verhandlung bei seinen früheren Angaben, dass er sich bedroht gefühlt habe. Schon zuvor in einem Lokal sei der 38-Jährige aggressiv gewesen. Er habe damit gerechnet, dass der Mann ihn beim Einsteigen in die Straßenbahn angreifen würde.


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