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LINZ. Vor 76 Jahren, am 27. Jänner 1945, wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Das Vernichtungslager steht bis heute für die Verbrechen des Nationalsozialismus. Zu diesem Anlass laden die Jungen Linken Linz-Stadt und Linz-Urfahr zu einem virtuellen Gedenkspaziergang, um zu erinnern, was in der Zeit des NS-Regimes in Linz passiert ist.

Julian Matjasic und Rafaela Bauer machen mit einem Online-Gedenkspaziergang durch Linz auf den Tag der Befreiung von Auschwitz aufmerksam. (Foto: Junge Linke)

„Mit jedem Jahr, das seit dem Ende des Holocaust vergeht, wird es schwieriger, sich mit diesem Kapitel unserer Geschichte auseinander zu setzen, weil es immer weniger Zeitzeugen gibt, die von ihren Erfahrungen erzählen können“, sagt Julian Matjasic (21), Sprecher der Jungen Linken Linz-Stadt: „Um eine lebendige Gedenkkultur zu unterstützen, müssen wir in Erinnerung behalten, was in unserer Gemeinde, vor unserer Haustür passiert ist.“ Aufzuzeigen, wie der Holocaust sich an Orten abspielte, die wir tagtäglich besuchen, mache Geschichte besser begreiflich.

Zum diesjährigen Tag der Befreiung von Auschwitz laden die Jungen Linken zu einem virtuellen Gedenkspaziergang durch Linz ein, dieser führt vom Hauptplatz zum Bauernbergpark.


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