Linzer Test-Bus fährt künftig 18 Standorte an
LINZ. Ab 23. Februar soll ein Corona-Test-Bus 18 Standorte im Linzer Stadtgebiet anfahren. Dieses Angebot ist besonders auch an ältere Menschen sowie für Personen, die mobil eingeschränkt sind, gerichtet.

Die Nachfrage nach Antigen-Test ist ungebrochen hoch. Mittlerweile gibt es in Linz sechs Teststationen. Insgesamt stehen in Linz pro Tag damit 4.700 Test-Slots zur Verfügung. Um auch weniger mobilen Menschen ein Testangebot vor Ort unterbreiten zu können, wird die Stadt Linz mit Unterstützung der Linz AG und in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariterbund einen eigenen Testbus, wie er bereits durch Wels fährt, in Betrieb nehmen. Mit dem Bus erhöht sich die Kapazität nochmals um 300 auf 5.000 Test-Slots pro Tag.
Bus fährt sechs Tage die Woche
„Der Linzer Corona-Testbus stellt besonders eine Alternative für ältere Menschen sowie für Personen, die mobil eingeschränkt sind, dar. Zudem wird der Bus gezielt die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen ansteuern, damit das Personal sich rasch und gleich vor Ort testen lassen kann“, informieren das Linzer Stadtoberhaupt Klaus Luger und Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Er soll von jeweils Montag bis Samstag täglich drei Standorte anfahren und dort zwei Stunden lang zur Verfügung stehen. Pro Woche sollen somit insgesamt weitere 18 Teststandorte abgedeckt werden. Die Anmeldung soll wie bei den bestehenden Möglichkeiten auch unter ooe.oesterreich-testet.at erfolgen. Sie ist zwar nicht unbedingt notwendig, garantiert jedoch eine Testung.
Zusätzliche Testungen in Apotheken
Zusätzlich zu den Teststandorten gibt es auch noch die Testungen in den Apotheken. „Jeder Linzer, der sich aus welchem Grund auch immer testen lassen möchte, soll dafür eine ortsnahe Möglichkeit haben. Ich begrüße daher, dass mittlerweile viele Apotheken diese kostenlose Möglichkeit anbieten und noch weitere folgen werden. Ich wünsche mir, dass sich das Gesundheitsministerium und die Gesundheitskasse mit der Ärztekammer über das selbe Angebot bei Hausärzten einigen würden“, schlägt der Gesundheitsstadtrat vor.


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