Opal-Verleihung: Bruno Buchberger für Lebenswerk ausgezeichnet
LINZ/HAGENBERG. Mit dem OPAL werden herausragende Unternehmerpersönlichkeiten ins Rampenlicht gerückt, die sich durch ihre nachhaltig unternehmerische Lebensleistung auszeichnen. Dieses Jahr geht der „OPAL - Der Preis für nachhaltig unternehmerisches Lebenswerk“ an Bruno Buchberger, unter anderem Gründer des Instituts für Symbolisches Rechnen (RISC) an der JKU Linz und daraus folgend des Softwareparks Hagenberg.

Bruno Buchberger ist emeritierter Professor für Computer-Mathematik an der Johannes Kepler Universität in Linz. Als Forscher erlangte er durch seine Theorie der sogenannten Gröbner-Basen zur Behandlung nicht-linearer Systeme im Computer internationale Bekanntheit. Seine Theorie ist heute weltweit in allen großen mathematischen Softwaresystemen millionenfach implementiert. In Österreich ist Buchberger vor allem durch den Aufbau des Softwareparks Hagenberg inklusive Fachhochschule rund um sein internationales „Research Institute for Symbolic Computation“ (RISC) bekannt – heute arbeiten und studieren dort über 3.000 Menschen. Buchberger ist Mitglied der „Academy of Europe“, Träger des Awards „Theory and Practice“ der ACM (San Francisco) und von sechs Ehrendoktoraten.
Aktuell arbeitet Buchberger wissenschaftlich an der Automatisierung des mathematischen Denkprozesses mit Anwendung zur automatischen Generierung von Software („Automated Reasoning“) und gibt sein Wissen über Innovationsprozesse in Seminaren und durch Beratung für Manager, Firmen und Gemeinden weiter.
Seit 1999 vergibt der BBA Forum e.V. den Best Business Award für nachhaltige Unternehmensführung in der Europaregion Donau-Moldau. Mit dem OPAL zeichnet das BBA Forum auf Initiative von Rudi Fellner nun herausragende Unternehmerpersönlichkeiten für ihr nachhaltig unternehmerisches Lebenswerk aus.


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