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LINZ. 100 Prozent? Nein, die Leistungsbereitschaft der Ärzte – sowohl im niedergelassenen Bereich, als auch in den Krankenhäusern – ist weitaus größer. Seit Monaten arbeiten sie am Leistungslimit, betreuen rund um die Uhr Patienten. Sie sind jetzt mittendrin, so viele Menschen wie möglich gegen das Covid-19-Virus zu impfen.

Symbolfoto: Studio Romantic-stock.adobe.com
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Derzeit mangelt es noch an Impfstoff, aber schon bald wird sich das ändern – „deshalb ersuchen wir die Patienten noch um etwas Geduld und Verständnis“, sagt Dr. Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer Oberösterreich.

Impfung: Reihung unter strengen Kriterien

„Ich verstehe, dass viele schon ungeduldig darauf warten, endlich geimpft zu werden, um den Weg zurück zum ,normalen' Leben beschreiten zu können. Wichtig ist, dass der Hausarzt weiß, dass Sie geimpft werden wollen. Er nimmt dann die Reihung nach strengen Kriterien vor. Aber es nützt nichts, täglich beim Arzt anzurufen – die Mediziner melden sich, sobald Impfstoff da ist“, sagt Niedermoser und ergänzt: „Es stehen genügend Ärzte ,Spritze bei Fuß', um alle Impfwilligen zu versorgen. Und es wird alles so schnell wie möglich verimpft – Auswahlmöglichkeiten, welchen Impfstoff man haben möchte, gibt es leider nicht. Die Impfstoffe werden vom Bund geliefert.“ Außerdem betont Niedermoser: „Ein ganz großes Danke gebührt allen niedergelassenen Ärzten und den Medizinern in den Krankenhäusern, die alle tagtäglich weit über ihre Leistungsgrenze hinausgehen, um alle Patienten bestmöglich zu versorgen.“

Weiterhin Hygienemaßnahmen einhalten

Auch OMR Dr. Wolfgang Ziegler, Kurienobmann-Stellvertreter der niedergelassenen Ärzte, betont: „Die vergangenen Monate waren für die Ärzte enorm belastend. Zum einen in der Versorgung der Patienten, zum anderen aber auch in puncto Verwaltung und Bürokratie, etwa beim Erstellen der Impflisten oder dem Hin und Her bei der Impfstoff-Versorgung. Auch hier waren die Ärzte enorm gefordert.“

Dr. Harald Mayer, Kurienobmann der angestellten Ärzte der Ärztekammer Oberösterreich, ergänzt: „Auch in den Krankenhäusern war die Belastung für die Ärzte sowie für die Pflege enorm. Um hier etwas Entlastung zu schaffen, vor allem auf den Intensivstationen, ersuche ich dringend alle, sich auch weiterhin an die Hygienemaßnahmen zu halten. Das heißt: Abstand halten, Hände waschen, Sozialkontakte reduzieren.“ Niedermoser, Mayer und Ziegler betonen: „Die Ärzte haben stets das Wohl der Patienten im Auge. Auch wenn es schwer fällt, ersuchen wir alle, die noch auf einen Impftermin warten, um Geduld und Zuversicht. Gemeinsam werden wir den Weg aus der Gesundheitskrise schaffen.“


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