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LINZ. Die Stadt Linz ist Träger des „Österreichischen Verwaltungspreis 2021“. In der Kategorie „Partizipation und Co-Creation“ wurde die digitale Bürgerbeteiligungsplattform Innovationshauptplatz ausgezeichnet, wie die Stadt in einer Aussendung bekanntgab. Insgesamt wurden 167 Projekte eingereicht.

Die Stadt Linz wurde mit dem "Österreichischen Verwaltungspreis 2021" ausgezeichnet. Prämiert wird damit die digitale Bürgerbeteiligungsplattform Innovationshauptplatz (auf dem Bild: Innovationsbüro der Stadt Linz, Archiv). (Foto: Volker Weihbold)

Der Österreichische Verwaltungspreis richtet sich an alle Organisationen und Verwaltungsebenen des Öffentlichen Dienstes in Österreich einschließlich der Eigenbetriebe und Kooperationen. Er wird von der Sektion III - Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ausgeschrieben. In diesem Jahr wurden 167 Projekte eingereicht, 38 von ihnen kamen ins Finale. Unter den sieben Gewinnern ist die Stadt Linz, die für ihre Plattform Innovationshauptplatz ausgezeichnet wurde. Hier können Bürger Ideen für Linz einbringen, Vorschläge anderer diskutieren oder Fragen stellen. Der Innovationshauptplatz rief bisher Projekte wie Nachbarschaftshilfe und Couchkultur (z.B. virtueller Rundgang im Lentos Kunstmuseum) ins Leben. Derzeit sind knapp 5.000 Nutzer angemeldet.

Jury: Niederschwellig und nutzerfreundlich

Die international besetzte Jury, die unter anderem aus Wissenschaftlern und Vertretern der Zivilgesellschaft bestand, verwies auf die Niederschwelligkeit und Nutzerfreundlichkeit der Plattform. Städtische Geschäftsbereiche seien umfassend eingebunden, der Diskurs mit Bürgern vielfältig. „Mit der E-Partizipationsplattform Innovationshauptplatz befinden sich die Linzer stets am aktuellen Stand der Projekte. Darüber hinaus bietet diese Plattform den Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, ihr Linz aktiv mitzugestalten und Ideen für die Zukunft einzubringen. Ich freue mich sehr über die wertschätzende Auszeichnung des Bundesministeriums. Diese bestärkt Linz auf dem Weg zur innovativsten Stadt Österreichs“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) über die Auszeichnung. Diese zeige, dass eine umfassende Einbindung der Bevölkerung mittels digitaler Angebote der Stadt auf qualitativ hohem Niveau möglich sei, ergänzt die Linzer Magistratsdirektorin Ulrike Huemer. Sie bedankt sich bei allen Mitarbeitenden, die diese Projekte täglich umsetzen und sich aktiv einbringen würden.

Wissen soll für andere nutzbar gemacht werden

Der Innovationshauptplatz ist Teil des strategischen Programms „Digitales Linz“. Dabei beschäftigt sich wie berichtet ein Team damit, die Stadt als zukunftsfähigen Arbeits- und Lebensraum zu erhalten. Das Projekt wurde aus insgesamt 167 Einreichungen ausgewählt. Weitere Auszeichnungen erhielten unter anderem Projekte der Stadt Wien sowie des Fonds Soziales Wien. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) übergab am Dienstag, 8. Juni, die Preise. „Beim Österreichischen Verwaltungspreis geht es darum, das wertvolle Erfahrungswissen aus diesen Projekten auch für andere nutzbar zu machen. Es geht um nachhaltige Lösungen für die komplexen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Solche Projekte waren beim diesjährigen Verwaltungspreis gefragt“, führte Kogler aus. Einen Überblick über rund 500 österreichische Innovationsprojekte der letzten Jahre bietet eine Online-Datenbank.


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