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LINZ. Der einzige Linzer Regenbogen-Zebrastreifen wurde mit homophoben Parolen beschmiert. Die LGBTIQ*-Community griff zur Selbsthilfe und hat die Schmierereien entfernt.

  1 / 3   Die LGBTIQ*-Community griff zur Selbsthilfe und hat die Schmierereien entfernt. (Foto: G. Niederleuthner/HOSI Linz)

Seit vergangen Herbst gibt es an der Kreuzung Wiener Straße – Lissagasse auch in Linz einen Regenbogen-Zebrastreifen. Dieser wurde nun mit homophoben Parolen beschmiert. „Unser schöner Regenbogen-Zebrastreifen wurde vor ein paar Tagen mit Schimpfwörtern beschmutzt - und das im öffentlichen Raum und ausgerechnet im Pride-Monat Juni“ zeigt sich Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz verärgert

Die LGBTIQ*-Community griff zur Selbsthilfe und hat die Schmierereien entfernt: „Wir aber lassen uns das nicht gefallen: Gemeinsam mit der SoHo Oberösterreich und den Grünen Andersrum OÖ haben wir mit temporärer Straßenfarbe diese Verschandelung vorerst selbst wieder repariert. Das gibt der Stadt Linz auch die Zeit, um den Schaden durch Hasstiraden und Beschädigung von Allgemeingut professionell zu sanieren“, so Steinmetz abschließend. „Wir machen‘s wieder gut!“

 Ein Zeichen gegen Diskriminierung

Die Aktion setzt auch ein Zeichen gegen die Diskriminierung, Homo-, Trans-, Interphobie. „Zwar dürfen gleichgeschlechtliche Paare seit zwei Jahren sogar heiraten, aber das bedeutet noch nicht, dass die LGBTIQ*-Community in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Nicht nur, dass immer noch ein echtes Antidiskriminierungsrecht fehlt, wie sehr Toleranz immer noch nicht in der Gesellschaft angekommen ist, zeigen die Schmierereien am Regenbogen-Zebrastreifen in Linz deutlich.“


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