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LINZ. Auch nach einem Lokalaugenschein mit Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Bernhard Baier zeigt sich die Bürgerinitiative Kroatengasse enttäuscht, dass zwar 50 Bäume gepflanzt werden, von einem sinnvollen Verkehrskonzept jedoch weiter jede Spur fehlt.

Die Bürgerinitiative Kroatengasse will Änderungen bei Baumpflanzungsplänen. (Foto: Privat)
Die Bürgerinitiative Kroatengasse will Änderungen bei Baumpflanzungsplänen. (Foto: Privat)

Manfred Sommer, Sprecher der Bürgerinitiative Kroatengasse, meint: „Positiv ist, dass mit dem 1. Juli ein Termin genannt wurde, an dem der Finanzierungsantrag im Gemeinderat beschlossen werden wird. Traurig ist, dass alle anderen dringenden Appelle der betroffenen Bürger zur Umsetzung eines umfassenden, mutigen Zukunftskonzeptes zur Entschärfung der gefährlichen Verkehrssituation, Optimierung zu umweltfreundlichen Verkehrskonzepten, Verkehrsberuhigung und letztlich auch ein Angebot zur angespannten Situation des ruhenden Verkehrs ignoriert werden.“

Weitere Gespräche im Sommer angekündigt

Bürgermeister Klaus Luger kündigt zwar Gespräche zu Fragen der Verkehrsabwicklung noch für den Sommer an, betont aber: „Insgesamt wird die Lebensqualität dort einfach steigen, wenn mehr Bäume sind. Das ist wirklich ein Hitzespot in Linz. Konflikte á la Parkplatz gegen Baum wird es auch zukünftig geben, aber wir müssen ausgewogen entscheiden, dass die Lebensqualität durch Bäume und nicht durch Parkplätze verbessert wird.“

Manfred Sommer und seinen Mitstreitern sind die jüngsten Ergebnisse zu wenig: „Wenn bereits das erste Leuchtturmprojekt für die Baumoffensive so aussieht und ohne ernst gemeinte Gespräche in der Nachbarschaft durchgeboxt wird, heißt das für die nächsten 950 Bäume und die betroffenen Nachbarschaften nichts Gutes.“


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