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LINZ. Linz hat einen „Wein des Jahres“, der heuer erstmals gekürt wurde – und er kommt aus dem niederösterreichischen Kamptal. Auch ein ganz besonderes Etikett hat der Siegerwein erhalten, gestaltet wurde dieses vom Linzer Künstler Lukas Johannes Aigner. Bei einem kleinen Fest wurden der Wein – sowie der „Oberösterreicher des Jahres“ am Donnerstagabend am Alten Markt in der Altstadt präsentiert.

Der "Linzer Wein des Jahres" (Foto: Nazife Nahornyi)
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Das traditionelle Weinfest „Wein & Kunst“ in der Linzer Altstadt findet dieses Jahr coronabedingt nicht statt, ganz verzichten wollte man aber auch nicht auf die Vergindung von Wein und Kunst. Daher kam die Idee des Linzer Weines, gesucht vom Verein Altstadt neu, hotspots und dem Tourismusverband. Zahlreiche Gäste erschienen auf Einladung von Roland Pachner, Obmann des Vereins Altstadt Neu, zur Siegerpräsentation in der Altsadt - darunter Landeshauptmann Thomas Stelzer, Vizebürgermeister Bernhard Baier, Stadträtin Eva Schobesberger, der Linzer Tourismusdirektor Georg Steiner und Oberösterreich Tourismus-Geschäftsführer Andreas Winkelhofer, Michael Nell, Obmann der Gastro- und Hotelvereinigung hotspots sowie Karl Velechovsky, Obmann des Weinbauverbandes OÖ.

Alle Bilder gibt's in der Bildergalerie.

Neuer „Linzer Wein des Jahres“ aus dem Kamptal

Ein Jahr lang „Linzer Wein“ mit eigenem Etikett ist ein Grüner Veltliner vom Weingut Turmhof Familie Otto Hotzy im Kamptal in Niederösterreich. Die Freude beim Winzer ist natürlich groß, vor allem da mit einem Veltliner ein Klassiker gewonnen habe.

Insgesamt haben 31 Winzer aus Oberösterreich, dem Burgenland, der Steiermark und Niederösterreich habe ihre Weine für die Prämierung eingereicht. Voraussetzungen zur Einreichung für 2021 waren eine Weißweinrebsorte, sowie Weingut in Österreich und ein Flaschenverkaufspreis von maximal 12 Euro. In einer Blindverkostung wurde von einer Jury Optik, Geruch und Geschmack bewertet.

Eigenes Etikett

Der Siegerwein wird als Sonderedition „Linzer Wein des Jahres“ mit einem eigens dafür gestalteten Label erscheinen, gestaltet mit einem Gemälde des Linzer Künstlers Lukas Johannes Aigner. Seine Arbeit „Metamorphose Nr.II“ ist das zweite Bild aus einem vierteiligen Zyklus und zeigt die Einheit zwischen Mensch und Natur.

Oberösterreicher des Jahres

Unter den vielen Einreichungen waren auch einige Weine aus Oberösterreich, jener mit der besten Bewertung wurde als „Bester Oberösterreicher“ prämiert. Den Titel holte sich „95Tage - Weinbau Familie Eschlböck“ aus Hörsching.

„Genuss Ziaga“: Zusammenarbeit mit Hotspots

Verkosten und trinken kann man den Linzer Wein des Jahres bei allen 45 Mitgliedern des Vereins hotposts, Oberösterreichs größter Gastronomie- und Hotelkooperation. Der Verein unter Obmann Michael Nell (Hotel Schwarzer Bär) eröffnete gleichzeitig mit der Präsentation des Linzer Weines 2021 den „Genuss Ziaga Upper Austria 2021“. 17 Tage lang wartet dabei ein kleines „Festival der Genüsse“ mit verschiedensten Veranstaltungen rund um das Thema Kulinarik in Oberösterreich. In 17 Linzer Lokalen wird dabei aufgekocht und experimentiert. Jeder teilnehmende Betrieb wird ein oberösterreichisches Gericht anbieten – inklusive einem Getränk um 15 Euro. Dazu wird es am 7., 13. und 15. September geführte Touren zu insgesamt vier Linzer Gastronomiebetrieben geben – mit einem Austrian Guide und dem Linzer Bummelzug.

Ebenfalls geben wird es einen „Genuss Ziaga Cocktailkurs“, die „Genuss Ziaga Mostkost“ oder das „Genuss Ziaga Knödel drahn“.  

Alle Infos zum „Genuss Ziaga“ gibt's auf www.hotspots-linz.at

Künftig jährlich

Einen Linzer Wein des Jahres wird es von nun an jährlich geben, als festen Bestandteil von „Wein & Kunst“. „Wir werden das die nächsten Jahre ausbauen und es soll ein zusätzliches Leuchtfeuer in Linz und OÖ werden und darüber hinaus strahlen“, so Obmann Roland Pachner.

„Wein gewinnt in Oberösterreich immer mehr an Bedeutung, wir können stolz sein, was hier entsteht“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. Für Vizebürgermeister Bernhard Baier ist der Linzer Wein ein „echter Genussbotschafter über die Stadtgrenzen hinaus. Damit gelingt es uns Akzente zu setzen, von denen sowohl die Linzer Gastronomie als auch die Linzer Hotellerie profitieren werden“, dankt er den Initiatoren für das schöne Zeichen.


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