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LINZ. Ab Dienstag, 25. Jänner 2022, besteht für Linzer am Urfahraner Jahrmarktgelände die Möglichkeit, sich ab dem fünften Tag einer behördlich verhängten Quarantäne per PCR-Gurgeltest freizutesten.

Mit etwa 3.500 aktiven Covid-19-Fällen verzeichnet Linz aktuell den bisherigen Höchststand an Infektionen, was auch den Bedarf an Freitestungen durch PCR-Tests stark in die Höhe treibt. (Foto: Volker weihbold)

Der Krisenstab der Stadt Linz reagierte damit umgehend auf den großen Bedarf an PCR-Testungen und bietet in Kooperation mit dem Roten Kreuz und dem Arbeiter-Samariter-Bund täglich zwischen 8 und 14 Uhr die Möglichkeit eines Drive-In ausschließlich für Quarantäne-Freitestungen an.

Absonderungsbescheid und Lichtbildausweis nötig

Um eine Freitestung am städtischen Drive-In durchführen zu können, sind der Absonderungsbescheid der Gesundheitsbehörde sowie ein amtlicher Lichtbildausweis mitzubringen. Darüber hinaus ist ein Smartphone zur Durchführung der PCR-Gurgeltests notwendig. Unbedingt erforderlich ist darüber hinaus eine Online-Terminregistrierung. Diese erfolgt über einen Link, der ab sofort gemeinsam mit dem Quarantäne-Bescheid der Linzer Gesundheitsbehörde per E-Mail mitgesendet wird.

Voraussetzung für eine Freitestung am Jahrmarktgelände ist, dass die Testpersonen mindestens 48 Stunden lang symptomfrei sind. Das Angebot am Jahrmarktgelände ist auf Linzer beschränkt. Es wird darauf hingewiesen, dass ausschließlich Personen in Fahrzeugen beim Drive-In getestet werden können.

Höchststand an Covid-Infektionen in Linz 

„Mit etwa 3.500 aktiven Covid-19-Fällen verzeichnet Linz aktuell den bisherigen Höchststand an Infektionen, was auch den Bedarf an Freitestungen durch PCR-Tests stark in die Höhe treibt. Derzeit dienen zwei von drei behördlichen PCR-Tests einer Freitestung. Angesichts der derzeitigen Rekordwerte an Infektionen muss es neben dem Schutz der Gesundheit unser oberstes Ziel sein, die kritische Infrastruktur und die heimische Wirtschaft am Laufen zu halten. Quarantänebedingte Ausfälle müssen daher so kurz wie möglich gehalten werden. Als Vorsitzender des städtischen Krisenstabs bedanke mich herzlich bei Rotem Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund sowie den beteiligten Magistrats-Geschäftsbereichen für das unkomplizierte, rasche Ermöglichen dieses Projektes“, betont Bürgermeister Klaus Luger.


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