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LINZ. Die Aufregung ist groß, nachdem ein Hund eingeschläfert werden musste, weil er im Wasserwald einen Giftköder gefressen hatte. Die Polizei warnt nun die Hundehalter vor weiteren Giftködern im Linzer Wasserwald. 

Solche Fleischstücke wurden dem Hund zum Verhängnis. Die Polizei warnt nun vor Giftköder im Wasserwald. Foto: privat

Der Hund einer 22-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land dürfte einen Giftköder, der im Wasserwald ausgelegt war, gefressen haben und musste daher eingeschläfert werden. Bereits einen Tag davor erstattete ein Tierarzt eine Anzeige bei der Polizei Kleinmünchen betreffend der Giftköder. Ersterhebungen ergaben, dass ein Zeuge die verdächtigen Wurst- und Fleischstückchen sowie Rosinen im Wasserwald gefunden und an den Arzt übergeben hatte. Bei dem Gift handelt es sich vermutlich um Metaldehyd, auch Schneckenkorn genannt. Schneckenkorn ist farblos, schmeckt süßlich und ist daher attraktiv für die Vierbeiner. Schon in geringen Mengen ist es tödlich für den Hund.

Tipps für Hundehalter

Vom Täter fehlt bisher jede Spur. Die Polizei Kleinmünchen bittet unter der Telefonnummer 05/9133-4585 um Hinweise. Die Polizei warnt die Hundehalter und bittet um Vorsicht im betroffenen Gebiet. Beim Gassigehen sollte man gut auf das Verhalten achten. Der Hund sollte nichts auflecken oder fressen. Bei vielen Hunden funktioniert es, sie beim Gassigehen abzulenken und zu beschäftigen. Ein spezielles Training mit dem Vierbeiner und positive Bestärkung, kein fremdes Futter zu fressen, können erfolgreich sein. „Wenn der Verdacht besteht, dass der Hund einen Giftköder gefressen haben könnte, ist es wichtig, schnell zu handeln und sofort einen Tierarzt aufzusuchen“, erklärt Cornelia Rouha-Mülleder, Tierschutzombudsfrau des Landes OÖ.


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