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50 Bäume für das Rathausviertel: Am 5. September startet die Begrünungsaktion

Jürgen Affenzeller, 31.08.2022 14:47

LINZ. Das Rathausviertel erhält künftig etwa 50 begehrte Schattenspender. Die neuen Bäume ersetzen versiegelte Flächen. Ab 5. September starten umfangreiche Bauarbeiten, um 27 Bauminseln im Rathausviertel zu realisieren.  

Adalbert-Stifter-Platz (Foto: Alles ist Landschaft e.U.)
Adalbert-Stifter-Platz (Foto: Alles ist Landschaft e.U.)

„Mit den forcierten Baumpflanzungen im Stadtgebiet setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt zum Klimaschutz in Linz. Zusammen mit den bereits umgesetzten Projekten wie der beidseitigen Lindenallee am Hauptplatz oder den Bepflanzungen beim Nordico wird die Begrünung des Rathausviertels für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sorgen“, informiert Bürgermeister Klaus Luger.

Aufwändiger Bodenaustausch

„Die klimatischen Veränderungen, die sommerliche Hitze und die Tropennächte sind vor allem im urbanen Raum belastend für die Bewohnerinnen und Bewohner. Bäume leisten einen wertvollen Beitrag, dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Wo Bäume stehen, fühlen wir uns wohl. Das Schaffen von mehr Grün in der Stadt hat daher allerhöchste Priorität“, erklärt Klimastadträtin Eva Schobesberger.

Für die neuen Pflanzen gilt es vorerst, gute Wachstums-Bedingungen zu schaffen. Dafür ist ein aufwändiger Bodenaustausch notwendig. Zuvor müssen die bisher versiegelten Flächen aufgebrochen werden. Ende des Jahres kommen die standortgerecht und hitzeresistent ausgewählten Schattenspender an ihren anberaumten Platz. 

„Zukunftsbäume“ werden verwendet

Auch die Langlebigkeit war ein Auswahlkriterium für die verwendeten Arten. Zum Einsatz kommen Linden, Zügelbäume, Eichen, Föhren, Rosskastanien, Robinien und Lederhülsenbäume. Zeit und Geld sind sinnvoll investiert, heben Bäume doch nachweislich das Wohlbefinden für die Menschen. Die Pflanzungen erfolgen in der Domgasse, im westlichen Teil des Pfarrplatzes, in der Pfarrgasse, auf den Seiten der Stadtpfarrkirche, im Bereich der Zollamtsstraße, der Kollegiumgasse und am Adalbert-Stifter-Platz. Für den eigentlichen Pfarrplatz soll ein eigenes Konzept entwickelt werden. 


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