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LINZ. Eine Notfallübung fand heute Vormittag im Straßenbahntunnel zwischen den Haltestellen Unionkreuzung und Herz-Jesu-Kirche statt. Die Linz Linien und die Einsatzkräfte ziehen eine positive Bilanz, das Training für den Ernstfall verlief erfolgreich. Im Fokus stand die Überprüfung der Alarmierungskette sowie der gesamten Einsatz-Kommunikation.

  1 / 2   Bei der Notfallübung sorgte ein brennender E-Scooter für starke Rauchentwicklung, die Fahrgäste mussten evakuiert oder geborgen werden. (Foto: Team Fotokerschi/Bayer)

Für die Notfallübung waren ein Team der Linz Linien, die Linzer Berufsfeuerwehr, die Polizei, das Rote Kreuz, der Arbeitersamariterbund und die Linz AG-Betriebsfeuerwehr im Einsatz. Simuliert wurde ein Akku-Brand eines E-Scooters in der Straßenbahn.

Bei dem Szenario erforderte die Rauchentwicklung eine rasche Evakuierung der unverletzten Fahrgäste und die schnelle Bergung der Verletzten. Angenommen wurden dabei mehrere Unverletzte, zwei leichte und eine schwere Verletzung. Unmittelbar nach Eintritt des geübten Notfalls erfolgte die Alarmierung der Linz AG-Verkehrsleitzentrale durch den Straßenbahn-Fahrer. Die Leitzentrale alarmierte in Folge die offiziellen Einsatzkräfte.

Übungsziel wurde erreicht

Der Einsatz dauerte inklusive Bergungsarbeiten, Erstversorgung, polizeiliche Absicherung und Unfallaufnahme weniger als eine Stunde. „Das Ergebnis, das beobachtete gute Zusammenspiel und die funktionierenden Abläufe bestätigen allen, die im Einsatz waren, ein gutes Rüstzeug für den Ernstfall. Wenn es darum geht, Unfallfolgen möglichst gering zu halten, gibt es aber immer etwas zu tun. Jede Kleinigkeit kann unter Umständen viel bewirken. In diesem Sinne werden wir alle gewonnenen Erkenntnisse aus der heutigen Übung nutzen“, sagt die Linz AG-Vorstandsdirektorin Jutta Rinner. Die Linz Linien führen regelmäßig derartige Notfallübungen durch.


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