Hochwasserschutz-Arbeiten am Höllmühlbach in Urfahr abgeschlossen
LINZ. In den vergangenen Monaten wurden am Höllmühlbach in Urfahr Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Grund dafür ist der Schutz der Gründbergstraße sowie von Grundstücken und Wohnhäusern vor Hochwasser.

Die Wildbach- und Lawinenverbauung Oberösterreich erneuerte am Höllmühlbach in den vergangenen Monaten zwei Geschieberückhaltebecken sowie die Uferschutzmauern, da diese in die Jahre gekommen waren.
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 970.000 Euro - diese werden jeweils zu einem Drittel von Bund, Land Oberösterreich sowie der Stadt Linz getragen
Rücksicht auf ökologische Erfordernisse
Mit den gesetzten Maßnahmen werde nicht nur die Gründbergstraße vor möglichem Hochwasser geschützt, sondern auch Grundstücke entlang des Gewässers sowie elf Ein- und Mehrfamilienhäuser, acht landwirtschaftliche Gebäude sowie sieben Betriebsgebäude. Auch das Wasserschutzgebiet Heilhamer Feld, Wasserent- und Energieversorgungseinrichtungen, eine Landstraße und zwei Brücken würden von dem Schutz profitieren.
„Ich bedanke mich für die hervorragende Arbeit der Wasserbau-Expertinnen und -Experten der Stadt Linz sowie bei der Wildbach- und Lawinenverbauung, die diese wichtigen Sanierungsarbeiten höchst professionell und mit größtmöglicher Rücksicht auf die ökologischen Erfordernisse geplant und umgesetzt haben. Gerade in Zeiten von immer häufiger werdenden Extremwetterereignissen zeigt sich, wie zentral effektiver Hochwasserschutz ist“, erklärt die für den Wasserbau zuständige Stadträtin Eva Schobesberger.
Bei der Sanierung wurde darauf geachtet, die ökologische Situation nicht zu verschlechtern. So wurde unter anderem berücksichtigt, dass sich durch die Art der Verlegung der Steine natürliches Sohlsubstrat ablagern und halten kann. Für die Räumungsarbeiten des Geschiebes wurde das Wasser umgeleitet, um Trübungen bachabwärts zu vermeiden.


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