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"Retten wir den Grüngürtel": Kundgebung und Übergabe der Unterschriftensammlung an den Linzer Bürgermeister am 27. Juni

Anna Fessler, 17.06.2024 11:01

LINZ. Die Bürgerinitiative „Retten wir den Grüngürtel“ hat bislang 6.000 Unterschriften gegen eine Umwidmung des Grünlandes im Zuge des IT:U-Neubaus gesammelt. Die Umwidmungsgegner wollen die Unterschriften am Tag der nächsten Gemeinderatssitzung am 27. Juni dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) übergeben.

Die Bürgerinitiative "Retten wir den Grüngürtel" hat 6.000 Unterschriften gegen die geplante Umwidmung im Auhof gesammelt und will diese am 27. Juni an Bürgermeister Klaus Luger übergeben. (Foto: privat)
Die Bürgerinitiative "Retten wir den Grüngürtel" hat 6.000 Unterschriften gegen die geplante Umwidmung im Auhof gesammelt und will diese am 27. Juni an Bürgermeister Klaus Luger übergeben. (Foto: privat)

Für Donnerstag, den 27. Juni hat die Initiative für 16 Uhr eine Kundgebung vor dem Alten Rathaus angemeldet. Wie bei der vorigen Aktion – einer Menschenkette – soll das Treffen friedlich ablaufen. Nun liege es am Gemeinderat, so „Retten wir den Grüngürtel“ in einer Aussendung: „Er kann und sollte die weitere Zerstörung und Zubetonierung des Linzer Grüngürtels untersagen, indem er keinen Umwidmungen in diesem wichtigen Lebensraum zustimmt. Die Digital-Uni könnte dann sinnvollerweise auf bereits versiegelten Flächen wie in der Postcity am Bahnhof entstehen. Und damit die Innenstadt beleben und bereichern.“ Die Initiative befürchtet, dass die Umwidmung von 10 Hektar Grünland in Urfahr für die Errichtung der Digital-Uni und Uni-affiner Betriebsansiedlungen nur der Beginn sei.

Mehr lesen:

Bürgerinitiative „Retten wir den Grüngürtel“ bildet Menschenkette um das Alte Rathaus in Linz


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17.06.2024 14:48

Grüngürtel Linz ist unantastbar

Mit dieser weitreichenden Umwidmung (Bodenversiegelung, Frischluftverwirbelung, Verkehrskollaps) wäre alles falsch gemacht. Es ist außerdem ein Gebot der Stunde, gute Böden / Felder in dieser Höhenlage zu schützen: Getreide kann im Gebirgsland Österreich nur in Tallagen angebaut werden. Bereits jetzt kommt jedoch jede dritte gegessene Nahrungskalorie aus dem Ausland! In diesen unsicher werdenden Zeiten müsste jedem klar sein, wie wichtig Autonomie in der Lebensmittelversorgung für jede Nation ist.