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LINZ. Die LIVA und ihr kaufmännischer Leiter René Esterbauer trennen sich einvernehmlich. Das Dienstverhältnis wird mit 31. Mai 2025 beendet, bis dahin wird Esterbauer seinen Urlaub verbrauchen und freigestellt sein.  

René Esterbauer (Foto: Weihbold)
René Esterbauer (Foto: Weihbold)

Nachdem bekannt wurde, dass die Chatverläufe zwischen Dietmar Kerschbaum und Klaus Luger offenbar vor publik werden bei der LIVA landeten, ließ Aufsichtsratsvorsitzender Meinhard Lukas dies umgehend prüfen. Dabei stellte sich heraus, dass der kaufmännische Leiter René Esterbauer bereits im Juli 2024 von diesem Chatverlauf erfahren hatte. Im Zuge der Prüfungen sowie in Beratungen mit dem Rechtsvertreter der LIVA kam man zu dem Schluss, dass Esterbauer im Umgang mit diesem Chatverlauf nicht den Erwartungen der LIVA entsprechende Entscheidungen getroffen habe. 

Mehr zu lesen: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/663094-freistellung-brucknerhaus-geschaeftsfuehrer-causa-luger-war-moeglicherweise-schon-frueher-bekannt

Wie der geschäftsführende Vizebürgermeister und Eigentümervertreter Dietmar Prammer informiert, ist man in einem offenen und konstruktiven Dialog daher nun am 28. Oktober 2024 übereingekommen, das Dienstverhältnis einvernehmlich zu beenden, da angesichts der aktuellen Umstände eine weitere Fortführung der Zusammenarbeit nicht mehr vorstellbar sei. Am Mittwoch, 30. Oktober 2024, werden die Mitglieder des Linzer Stadtsenats sowie des LIVA-Aufsichtsrates in außerordentlichen Sitzungen darüber informiert.

Übernahme in schwieriger Zeit

Esterbauer übernahm die Geschäftsführung der LIVA in einer sehr schwierigen Zeit und führte das Haus allein – ohne künstlerische Leitung – weiter fort. „Ich bedanke mich vor allem bei dem gesamten Team der LIVA, welches angesichts der schwierigen Umstände sowohl das Tagesgeschäft als auch die Highlights dieses Jahres, 200 Jahre Anton Bruckner und 50 Jahre Brucknerhaus, tadellos umsetzten. Persönlich ist es mir ein Anliegen, dass sich die Situation rund um die LIVA alsbald beruhigt und der eigentliche Zweck der LIVA, nämlich Sport- und Kulturerlebnisse zu schaffen, wieder in den Fokus rückt“, so René Esterbauer.

Vizebürgermeister Dietmar Prammer bedankt sich bei Esterbauer: „Seine Arbeit unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen zeugten von hohem Durchhaltevermögen und Engagement, welches René Esterbauer jedenfalls unter Beweis stellen konnte. Fernab der Umstände war es bislang ein erfolgreiches Jahr für das Brucknerhaus und die LIVA.“


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