Älteste Linzerin feiert 106. Geburtstag
LINZ. Friederike Hubauer-Furthmayr ist die älteste Bürgerin in Linz und feierte nun ihren 106. Geburtstag. Sie ist damit eine von 65 Personen in Linz, die über 100 Jahre alt sind.

Friederike Hubauer-Furthmayr wurde am 28. Oktober 1918 in Kirchberg-Thening geboren und wuchs nach dem frühen Tod ihres Vaters in bescheidenen Verhältnissen mit zwei Geschwistern auf. Ihre Mutter arbeitete als Schneiderin und zog von Bauernhof zu Bauernhof. Mit sechs Jahren kam Friederike Hubauer-Furthmayr nach Linz und besuchte dort die Kreuzschwestern-Schule. Danach arbeitete sie in der Molkerei ihres Onkels, bis sie 1957 schließlich zur Geschäftsführerin der Zentralmolkerei Furthmayr wurde. Unter ihrer Führung wurde unter auch die heute noch bestehende Marke „Almliesl“ geschaffen.
Heute lebt Hubauer-Furthmayr nach wie vor in Linz und genießt die Besuche ihrer Enkel und Urenkel.
Zahl der über 100-Jährigen steigt
Anlässlich ihres 106. Geburtstages erhielt die älteste Linzerin Besuch von Sozialreferentin Karin Hörzing (SP) und dem geschäftsführende Vizebürgermeister Dietmar Prammer (SP). „Frau Hubauer-Furthmayr ist ein beeindruckendes Beispiel für die Stärke und das Durchhaltevermögen der älteren Generation, die so viel zur Entwicklung unserer Stadt beigetragen hat. Es ist uns eine große Ehre, ihr heute gratulieren und in Gesprächen ihre wertvollen Erinnerungen und Erzählungen teilen zu dürfen. Ihr und allen Menschen, die Linz so prägend mitgestaltet haben, gebührt unser aufrichtiger Dank,“ so Hörzing und Prammer.
Aktuell leben 65 Personen in Linz, die älter als 100 Jahre sind. Dass sich die Zahl in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt hat, spreche für die hohe Lebensqualität und das gut funktionierende soziale Netz in Linz, so Hörzing. „Die soziale Infrastruktur in Linz, mit Angeboten wie Essen auf Rädern oder mobilen Pflegediensten, schafft ein starkes Netzwerk für die ältere Generation. Unsere älteren Mitbürger*innen sollen in Linz so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben können“, betont Prammer.


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