Herzverband feiert 40-jähriges Jubiläum
LINZ/OÖ. Seit 40 Jahren steht der Oberösterreichische Herzverband als unabhängige Selbsthilfeorganisation Menschen nach einem Herzereignis mit Information und Beratung unterstützend zur Seite.

Zahlreiche Mitglieder, Unterstützer und Vertreter aus Medizin, Politik und Gesellschaft nahmen an der Jubiläumsfeier am Med Campus in Linz und würdigten die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit des Verbandes. Das Programm bot einen Rückblick auf 40 Jahre Engagement, aber auch Fachvorträge des Kardiologen Clemens Steinwender sowie des Herzchirurgen Andreas F. Zierer.
Nachbetreuung wesentlich
Seit seiner Gründung 1985 setzt sich der Herzverband für die Nachbetreuung von Patienten nach einem Herzereignis im Anschluss an die Reha ein. „Einmal im Alltag allein gelassen, ist die Gefahr riesengroß, wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen“, erklärt der Präsident der Selbsthilfegruppe Wolfgang Zillig. Denn: Ziele zu erreichen, gelinge einfach in der Gruppe besser als allein, weiß Zillig, der bis zu seiner Pensionierung als Allgemeinmediziner in Linz tätig war. Neben Information stehen vor allem Bewegung und persönliche Betreuung im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit.
„Unser Verband ist in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einer wichtigen Anlaufstelle für Betroffene in Oberösterreich geworden; wir stehen in engem Kontakt mit den 14 regionalen Herzgruppen in unserem Bundesland. Die Kombination aus fachlicher Begleitung, Erfahrungsaustausch und menschlicher Nähe macht unsere Arbeit so wertvoll“, betonte der Vorsitzende des Landesverbandes, der auch Präsident des Bundesverbandes ist, in seiner Festrede.
In die Zukunft blickt man mit Zuversicht: „Die Herausforderungen im Bereich Herzgesundheit werden nicht kleiner. Umso wichtiger ist es, dass wir weiterhin gemeinsam Aufklärungsarbeit leisten und den Betroffenen eine starke Gemeinschaft bieten – diese Aufgabe ist uns Ehre, Ansporn und Verpflichtung“, so Zillig.


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