LINZ. Der Anschlag in Berlin, der Tausende Haushalte für Tage vom Strom abkoppelte, zeigte einmal mehr, wie sensibel die Versorgung der Gesellschaft ist. Die Stadt Linz will daher sensibilisieren.

Die Stadt Linz stellt auf www.linz.at/blackout umfangreiche Informationen zur individuellen Vorbereitung auf Krisensituationen bereit – von Checklisten über Merkblätter bis hin zu leicht umsetzbaren Maßnahmen für den Haushalt. Diese Informationen wurden in Zusammenarbeit mit dem Oö. Zivilschutz erarbeitet und werden laufend aktualisiert. Bürger werden ermutigt, die Infoblätter auszudrucken und griffbereit zuhause aufzubewahren – denn im Ernstfall zählt jede Minute.
Vorsorge
Der Zivilschutz OÖ rät als Vorsorge für den Ernstfall Lebensmittel und Getränke für zehn Tage als Vorrat zu Hause zu haben. Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang sind eine Ersatzkochgelegenheit – eventuell in Form eines Fonduekochers – sowie Wasserkanister.
Dazu werden ein batteriebetriebenes Radio oder eines mit Kurbelantrieb (Dynamo) empfohlen, ebenso wie LED-Notbeleuchtungen oder eine Kurbeltaschenlampe. Dazu sollte man sich einen Notfall-Toilettenbeutel mit Dingen wie Seife, Müllsäcken sowie Toilettenpapier und ähnlichem zurechtlegen.
Evakuierungsrucksack
Dazu empfiehlt man einen Evakuierungsrucksack mit Kopien derwichtigsten Dokumente wie Geburtsurkunde, Reisepass sowie einer Auflistung und Fotos von Wertgegenständen wie etwa Sparbüchern.


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