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Samariterbund Wasserrettung trainiert für den Ernstfall bei Eiseinbrüchen

Nora Heindl, 14.01.2026 11:35

LINZ. Wenn Seen zufrieren und Eisflächen verlockend sicher wirken, steigt gleichzeitig die Gefahr von Eiseinbrüchen. Um für solche Notfälle vorbereitet zu sein, trainierte die Wasserrettung des Samariterbunds Linz intensiv den Ernstfall der Eisrettung.

 (Foto: ASB)
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Bei realitätsnahen Übungen wurden das Vorgehen bei Eiseinbrüchen, die Rettung verunglückter Personen sowie die eigene Absicherung der Einsatzkräfte trainiert. Besonderes Augenmerk lag auf Teamarbeit, schneller Lageeinschätzung und dem sicheren Einsatz von Rettungsgeräten wie Eisrettungsschlitten, Leinen und Schwimmhilfen.

Ziel ist es, im Notfall rasch, professionell und vor allem sicher helfen zu können – für Betroffene ebenso wie für die Retter selbst.

Tipps zur Selbstrettung bei Eiseinbruch

Die Experten der Wasserrettung raten Folgendes: 

  • Ruhe bewahren: Panik kostet wertvolle Energie. Atmen Sie ruhig und kontrolliert.
  • Nicht untertauchen: Bleiben Sie an der Oberfläche und orientieren Sie sich am Einstiegsloch – dort trägt das Eis meist noch am besten.
  • Flach auf das Eis: Ziehen Sie sich mit den Armen auf die Eisfläche und verteilen Sie Ihr Gewicht möglichst flach (Bauchlage).
  • Rollen statt stehen: Rollen Sie sich vom Loch weg, bis Sie wieder festen Untergrund erreichen. Erst dann vorsichtig aufstehen.
  • Sofort Hilfe holen: Alarmieren Sie den Notruf (112) und machen Sie lautstark auf sich aufmerksam.

Wichtig: Versuchen Sie niemals, eine eingebrochene Person alleine zu retten. Halten Sie Abstand, legen Sie sich flach hin und reichen Sie Hilfsmittel wie Äste, Schals oder Seile – und rufen Sie sofort den Notruf.


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