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Linz AG mit "Safe Port of Linz" beim Staatspreis für Klimawandelanpassung nominiert – jetzt mitstimmen

Karin Seyringer, 17.02.2026 14:13

Ö/LINZ. Das Linzer Jahrhundertprojekt „SAVE Port of Linz – Hochwasserschutz progressiv & resilient gedacht“ im Linzer Hafen ist beim Staatspreis „CliA“ für Klimawandelanpassung nominiert. Bis 5. März ist die Öffentlichkeit aufgerufen, beim Publikumsvoting abzustimmen.

SAVE Port of Linz; Herzstück ist ein 26 Meter breites Hochwasserschutztor. (Foto: LINZ AG/fotokerschi)

14 Nominierte in vier Kategorien wurden aus knapp 80 Einreichungen aus ganz Österreich von einer Fachjury gewählt. In drei Kategorien kann nun die Öffentlichkeit abstimmen. Die Finalisten beschäftigen sich mit konkreten Folgen des Klimawandels – von Hitzeperioden bis zu Starkregenereignissen – und zeigen, wie Anpassung vor Ort gelingt und welche Maßnahmen bereits Wirkung zeigen.

„SAVE Port of Linz“

So auch der „SAVE Port of Linz – Hochwasserschutz progressiv & resilient gedacht“, nominiert in der Kategorie 1 „Hochwasser/Starkregen“.

Das Linzer Hafengebiet ist durch klimawandelbedingte Extremereignisse wie Starkregen und Hochwasser zunehmend gefährdet. Mit dem Jahrhundertprojekt „SAVE Port of Linz“ wurde ein innovatives, mehrstufiges Hochwasserschutzsystem realisiert, das den Handelshafen, angrenzende Industrieflächen und innerstädtische Gebiete auf rund 560 Hektar vor bis zu einem 300-jährlichen Hochwasser schützt. Herzstück ist ein 26 Meter breites Hochwasserschutztor mit integrierten Pumpen, ergänzt durch 900 Meter mobile Schutzelemente, die Verstärkung bestehender Dämme und eine Notlände. Das Projekt sichert die Funktionsfähigkeit einer zentralen Logistikdrehscheibe und reduziert Hochwasserschäden nachhaltig. Technischer Hochwasserschutz wurde mit strategischer Stadtentwicklung verbunden und dient als Modell für eine zukunftsorientierte, resiliente Infrastrukturplanung.

Das Projekt wurde als Gemeinschaftsprojekt von der Linz AG-Tochter Linz Service GmbH und der IG Winterhafen abgewickelt.

Auch lesen:

Online abstimmen bis 5. März

Infos zu allen nominierten Projekten gibt‘s unter www.staatspreis-anpassung.at/nominierte-projekte-2026

Bis 5. März kann unter www.staatspreis-anpassung.at/voting abgestimmt werden. Die endgültige Platzierung der Projekte ergibt sich zu jeweils 50 Prozent aus dem Ergebnis des Online-Votings und der Bewertung durch die Fachjury.

Die Auszeichnung der Siegerprojekte erfolgt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 19. März in Wien.

„Projekte sichtbar machen“

Der „CliA – Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung“ wird vom Umwelt- und Klimaministerium (BMLUK) in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds verliehen, vom Umweltbundesamt fachlich begleitet und von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative unterstützt.

Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig: „Es ist eine große Freude zu sehen, wie viele herausragende Projekte für den Staatspreis ‚CliA‘ eingereicht wurden. Sie zeigen, wie Klimawandelanpassung in der Praxis gelingt und welchen Nutzen sie für die Menschen vor Ort hat. Angesichts spürbarer Folgen wie Hitzeperioden und Hochwasser ist es umso wichtiger, diese Projekte sichtbar zu machen.“

„Die zahlreichen Einreichungen zeigen deutlich, dass die Klimawandelanpassung in der Öffentlichkeit angekommen ist. Der ‚CliA‘ zeichnet Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen Verantwortung für den Erhalt unserer Lebensqualität übernehmen“, so auch BerndVogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.


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