Arbeiten auf der Weststrecke bringen Fahrplanänderungen
LINZ. Pendler und Zugreisende rund um Linz müssen sich ab Samstag, 15. März, auf Änderungen einstellen: Auf der stark befahrenen Weststrecke wird eine Woche lang intensiv gebaut.

Auf der Weststrecke zwischen Linz und St. Valentin finden ab Samstag, 15. März, 20 Uhr umfangreiche Bauarbeiten statt. Bis 22. März, 24 Uhr kommt es daher zu Fahrplanänderungen, längeren Fahrzeiten und einzelnen Zugausfällen. Betroffen sind sowohl der Fern- als auch der Nahverkehr.
Instandhaltungsarbeiten zwischen Linz-Kleinmünchen und St. Valentin
Die Weststrecke gilt als stärkste befahrene Bahnstrecke Österreichs. Um die Qualität der Infrastruktur zu sichern, erneuern die ÖBB in mehreren Abschnitten das Schotterbett auf rund drei Kilometern und setzen zehn Weichen instand. Dafür kommen spezielle Großbaumaschinen zum Einsatz. Die Arbeiten werden rund um die Uhr durchgeführt, damit die Einschränkungen möglichst kurz bleiben. Insgesamt investieren die ÖBB rund vier Millionen Euro.
Auswirkungen auf Fern- und Nahverkehr
Während der Bauarbeiten werden alle Fernverkehrszüge der ÖBB und der Westbahn über Enns umgeleitet. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit zwischen Linz und Wien um etwa zehn Minuten.
Im Fernverkehr ändern sich Abfahrts- und Ankunftszeiten. Einige Züge der RJX-Linie halten zudem zeitweise nicht in Wien Meidling, um die längere Fahrzeit auszugleichen. Auch Verbindungen zum Flughafen Wien, nach Budapest und Bratislava sowie Nightjet- und EuroNight-Züge sind betroffen.
Im Nahverkehr bleibt die S-Bahn-Linie S1 zwischen Linz und St. Valentin weiterhin im Stundentakt unterwegs. Der Halbstundentakt wird allerdings nur bis 8 Uhr gewährleistet. Auch auf der REX33 zwischen St. Nikola-Struden und Linz kommt es zu Änderungen.
Zusätzlich ändern sich die Anschlussverbindungen in St. Valentin, Amstetten und St. Pölten Hbf. Die Anschlüsse zwischen Fern- und Nahverkehr können teilweise nicht erreicht werden.


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