Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Tribüne Linz: Klage gegen Mietvertragskündigung in erster Instanz gewonnen

Nora Heindl, 08.04.2026 13:28

LINZ. Die Tribüne Linz hat gegen die überraschende Kündigung ihres Mietvertrags geklagt und in erster Instanz gewonnen. 

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

„Wir haben gewonnen“ - Just am Premierentag der Eigenproduktion „Alle Zeit, gestundet“ bekam das Team der Tribüne den Anruf von Anwalt Dr. Norbert Hofbauer, dass der Prozess in erster Instanz entschieden ist. 

„Uns fiel ein Stein vom Herzen! Denn genau am Tag unserer letzten Premiere, „Brief einer Unbekannten“ von Stefan Zweig, am 11. Dezember 2025, hatte uns die überraschende gerichtliche Kündigung erreicht, wonach wir unser Theater mit Juni 2026 hätten räumen müssen“, erzählt Theaterleiterin Cornelia Metschitzer. Gegen diese kurzfristige Kündigung hatte man bei Gericht Einwendung erhoben. 

„Wir können also vorerst weiter in der Eisenhandstraße bleiben. Der Richter des Bezirksgerichtes Linz vertritt die Ansicht, dass „(…) in der Gesamtbetrachtung im konkreten Fall die Elemente eines Mietvertrages überwiegen““, so Metschitzer. Das bedeute, dass der Vertrag demnach unbefristet sei und man grundsätzlich nur aus „wichtigen Gründen“ gekündigt werden könne. 

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. „Da die Berufungsfrist läuft, ist der Prozess noch nicht ausgestanden. Es ist ein Urteil in erster Instanz“, betont Metschitzer. Die Vermieter als klagende Partei haben nun die Möglichkeit, binnen vier Wochen Berufung zu erheben. Dann würde der Akt einem 3-Richter-Senat des Landesgerichtes Linz zur Entscheidung vorgelegt werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden