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Verstärkte Polizei-Präsenz nach Axt-Angriff am Südbahnhofmarkt

Nora Heindl, 16.04.2026 12:37

LINZ. Nach dem brutalen Axt-Angriff kam es am Mittwoch, 15. April, wird die Polizei-Präsenz am Südbahnhofmarkt verstärkt. Augenzeugen des Attentats können sich unterstützend an die Krisenhilfe OÖ wenden.

 (Foto: FOTOKERSCHI / MARKUS HAUSER)
(Foto: FOTOKERSCHI / MARKUS HAUSER)

Der Pressesprecher der Landespolizeidirektion Oberösterreich, Michael Babl, betont, dass es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen tragischen Fall mit einem „Zufallsopfer“ handelt. „Nach aktuellem Ermittlungsstand gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass der Südbahnhofmarkt selbst Teil des Motivs war. Für die Bevölkerung besteht keine generelle Gefährdungslage“, so Babl.

Mehr zu lesen: Axt-Angriff am Linzer Südbahnhofmarkt

Um dennoch ein zusätzliches Sicherheitsgefühl zu gewährleisten, wird die Polizei in den kommenden Tagen verstärkt am Südbahnhofmarkt präsent sein. Der Linzer Vizebürgermeister und Marktreferent Martin Hajart spricht den Einsatzkräften seinen Dank aus: „Ich danke der Exekutive für das rasche und professionelle Einschreiten sowie für die nun erhöhte Präsenz vor Ort.“ Die Landespolizeidirektion Oberösterreich und die Stadt Linz ersuchen weiterhin um Besonnenheit und danken der Bevölkerung für ihre Kooperation.

Rasche Hilfe vor Ort

Gleichzeitig unterstreicht Hajart die Bedeutung der Betreuung von Betroffenen: „Jetzt ist es besonders wichtig, den Augenzeugen dieser schrecklichen Tat – insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Marktkojen – die Möglichkeit zu geben, das Erlebte aufzuarbeiten.“ 

„Eine Gewalttat im öffentlichen Raum ist immer ein zutiefst tragisches Ereignis, auch für die vielen Menschen, die zu Augenzeugen des Geschehens wurden oder sich in der Nähe aufgehalten haben. Wenn belastende Bilder, Angst, innere Unruhe oder ein Gefühl von Unsicherheit anhalten, ist es wichtig, rasch Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Die Krisenhilfe OÖ ist rund um die Uhr kostenlos unter 0732  2177 erreichbar und hilft dabei, mit dem Erlebten umzugehen, belastende Erinnerungen einzuordnen und das eigene Sicherheitsgefühl wieder zu stärken“ so Katja Sieper, Leiterin der Krisenhilfe OÖ.

Betroffene können sich rund um die Uhr bei der Krisenhilfe OÖ melden und erhalten unmittelbare Unterstützung. Nähere Informationen dazu sind auch auf der Website der Krisenhilfe OÖ zu finden. 


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