Linz kennzeichnet offene Sackgassen für Fußgänger und Radfahrer
LINZ. Viele Sackgassen in Linz enden nur für Autos – für Menschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad führen sie jedoch weiter und ermöglichen direkte, sichere und komfortable Alltagswege. Diese offenen Sackgassen werden nun entsprechend gekennzeichnet.

Für das Projekt „Offene Sackgassen“ haben sich die Stadt Linz, die Radlobby Linz und die Initiative zu Fuß zusammengetan. Ziel ist es, bestehende Verbindungen für den Fuß- und Radverkehr sichtbarer zu machen und die Sackgassen entsprechend zu kennzeichnen.
Entsprechende Sackgassenschilder dürfen mit einem Zusatz direkt am Verkehrszeichen versehen werden. Damit wird auf einen Blick erkennbar, dass die Straße zwar für den Autoverkehr endet, für den Rad- und Fußverkehr aber durchlässig bleibt. Dieser Zusatz ist einfach und günstig auf dem bestehenden Verkehrszeichen zu ergänzen.
Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart begrüßt die Zusammenarbeit: “Offene Sackgassen sind oft kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: Sie schaffen bessere Verbindungen für den nachhaltigen Alltagsverkehr, erhöhen die Orientierung und machen das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren attraktiver.”
„Um mit dem Fahrrad schnell und sicher von A nach B zu kommen braucht es ein gut ausgebautes Radwegenetz und manchmal auch eine Abkürzung, damit sich das ‚Mit dem Fahrrad bin ich schneller‘-Gefühl einstellt. Die neuen Sackgassenschilder helfen, diese Lieblings-Radrouten zu finden und das oftmals langsamere Auto stehen zu lassen“, betont Thomas Hofer, Sprecher der Radlobby Linz.
Hermann Rainer von der Initiative Linz zu Fuß verweist auf die Bedeutung insbesondere für den Fußverkehr: „Gekennzeichnete offene Sackgassen machen das Gehen im Alltag attraktiver. Kurze Wege gelten außerdem als wichtiger Baustein für die Umsetzung des Masterplans Gehen der Stadt Linz.“


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