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LINZ. Ein Ausflug zum Meer oder eine Wanderung in den Alpen: Dank des Projekts „Virtuelle Reisen“ sollen künftig Menschen im Hospiz an Orte reisen können, deren Besuch ihnen nicht mehr möglich ist. 

Geschulte Freiwillige ermöglichen künftig auch Menschen im Hospiz mittels VR-Brillen digitale Reisen. (Foto: Vitablick/Julian Hobmaier)

Seit April 2025 begleiten speziell geschulte freiwillige Helfer in Betreuungseinrichtungen mit VR-Brillen auf digitale Reisen. Die Erfahrungen aus der ersten Projektphase mit Menschen mit Behinderung bilden nun die Grundlage für den Einsatz in der Hospizarbeit.

„Unsere Erfahrungen zeigen, dass VR hier einen echten Mehrwert schafft und Teilhabe ermöglicht, wo physische Grenzen erreicht sind“, sagt Andrea Mayrwöger, Stv. Geschäftsführerin des Zentrums für Zivilgesellschaft – Verein füruns. 

Einsatz im Hospiz

Gemeinsam mit dem Roten Kreuz OÖ und dem Unternehmen VitaBlick  wird das Projekt nun unter dem Titel „Virtuelle Lichtblicke – Menschlichkeit trifft Innovation“ im mobilen Hospizdienst als auch in stationären Einrichtungen wie dem Sankt Barbara Hospiz und denStandorten Linz, Ried im Innkreis, Vöcklabruck eingesetzt. 

Ziel ist es, Menschen in ihrer letzten Lebensphase durch das Aufleben schöner Erinnerungen zusätzliche Lebensqualität zu schenken. „Digitalisierung und menschliche Nähe sind kein Widerspruch“, betont Mayrwöger. „Wir nutzen digitale Innovationen gezielt dort, wo sie Sinn stiften und eine unmittelbare Wirkung für die Betroffenen zeigen.“

Schulungen laufen bereits

Am Standort Ried haben die Schulungen der ersten 35 freiwilligen Hospizmitarbeiter begonnen. In Linz und Vöcklabruck laufen sie derzeit an.

Die freiwilligen Begleiter werden auf den Einsatz vorbereitet, unterstützen beim Umgang mit den VR-Brillen und stehen nach den virtuellen Ausflügen für Gespräche zur Verfügung. 


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