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LINZ. Rund 700 Kinder verbringen ihre Sommerferien heuer erneut bei den JKU Science Holidays auf dem Campus der Johannes-Kepler-Universität Linz. In Workshops und Experimenten erhalten sie Einblicke in verschiedene Wissenschaftsbereiche. Die Nachfrage nach dem Ferienangebot bleibt groß.

  1 / 3   v. l.: Obmannstellvertreter JKU Open Lab Andreas Meinecke, Rektor der JKU Stefan Koch, Landeshauptmann-Stellvertreterin und Bildungslandesrätin Christine Haberlander bei den JKU Science Holidays. (Foto: JKU/Ruth Precup)

Die JKU Science Holidays gehen heuer in die siebte Runde. Von 20. Juli bis 14. August besuchen rund 700 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren das Ferienprogramm auf dem Campus Auhof. Pro Woche werden dabei etwa 180 Kinder von Pädagogen sowie von Workshop-Leitern der Universität betreut. Für 100 Kinder wird die Teilnahme über Stipendien kostenlos ermöglicht.

Große Nachfrage

Die zahlreichen Anmeldungen zeigen das erneut große Interesse an dem Angebot. „Die Nachfrage an den JKU Science Holidays ist heuer mit mehr als 1.600 Anmeldungen wieder enorm. Das zeigt, wie groß der Bedarf an hochwertigen und leistbaren Betreuungsangeboten ist und bestätigt, wie neugierig Kinder auf die Welt der Wissenschaft sind“, erklärt Projektleiterin Bernadette Weinreich.

JKU-Rektor Stefan Koch sieht in dem Angebot mehr als eine Ferienbetreuung: „Mit den JKU Science Holidays entlasten wir Eltern mit verlässlicher, leistbarer Betreuung und wecken gleichzeitig die Neugier auf Forschung.“ Die Kinder erhalten unter anderem Einblicke in Technik, Chemie und Botanik.

Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin und Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) zeigt sich vom Angebot begeistert: „Bildung ist die Chance für junge Menschen, sich für ihre Zukunft zu rüsten und die Möglichkeit, Talente zu entfalten. (...) Die JKU Science Holidays sind ein großartiges Beispiel dafür, wie frühe Bildungsförderung, praxisnahes Lernen und kindgerechte Wissenschaft Hand in Hand gehen.“

Von Chemie bis KI

Insgesamt stehen 85 Workshops zur Auswahl. Das Angebot reicht von Chemie-Experimenten über Robotik und Elektromotoren bis hin zu Künstlicher Intelligenz, Hirnforschung oder der Entwicklung eines eigenen Computerspiels. Auch botanische Workshops und Angebote rund um Akustik oder Arzneimittel gehören zum Programm.

Wissenschaft spielerisch erleben

Ein Beispiel ist der Workshop „Die Kunst der Zaubertränke“, bei dem Kinder chemische Experimente durchführen. „Wissenschaft wird besonders dann spannend, wenn man sie selbst erleben kann“, betont Andreas Meinecke vom JKU Open Lab. Die Kinder experimentierten eigenständig und entdeckten dabei spielerisch die Grundlagen der Chemie.

Ausflüge ergänzen das Programm

Neben den Workshops stehen auch Mittagessen, Nachmittagsjause und Ausflüge am Programm. Zu den Partnern zählen unter anderem der Zoo Linz, das Ars Electronica Center, das Schlossmuseum Linz und die Linz AG.


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