„Tanzende Türme“: Bebauungsplan kommt in den Linzer Gemeinderat
LINZ. Für das Stadtentwicklungsprojekt „Tanzende Türme“ zwischen Friedhofstraße, Anzengruberstraße und Lenaustraße steht der nächste politische Beschluss an. Der neue Bebauungsplan wird zunächst im Ausschuss für Planung, Integration und Verfassung beraten. Der Linzer Gemeinderat soll am 24. September darüber abstimmen.

Der Entwurf sieht drei unterschiedlich hohe Türme mit 94, 72 und 51 Metern vor. Das derzeit großteils gewerblich genutzte und stark versiegelte Areal soll dadurch aufgewertet und mit dem umliegenden Stadtteil verbunden werden. Vorgesehen ist eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen und weiteren gewerblichen Nutzungen.
„Mit dem Bebauungsplan bringen wir nach einem langen und sorgfältigen Planungsprozess eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre einen wesentlichen Schritt weiter. Entscheidend ist für mich dabei nicht allein die markante Architektur. Das Projekt schafft neue Nutzungen auf einer heute stark versiegelten Fläche, öffnet das Areal für die Bevölkerung und bringt deutlich mehr Grün in das Viertel. So muss qualitätsvolle innerstädtische Entwicklung aussehen“, betont Bürgermeister und Planungsreferent Dietmar Prammer.
Ein Schwerpunkt liegt laut Prammer auf den Frei- und Grünräumen. Rund 1.400 Quadratmeter Fläche sollen entsiegelt werden. Vorgesehen sind Grüninseln mit klein- und großkronigen Bäumen, begrünte Dachflächen, Aufenthalts- und Spielflächen sowie Wasserelemente. Begrünte Gebäudesockel und ein „grüner Rahmen“ rund um die Gebäude sollen zusätzlich zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.
Das Projekt war erstmals 2017 Thema im Beirat für Stadtgestaltung und wurde danach mehrfach überarbeitet. Dabei flossen auch Vorgaben des Linzer Modells für geförderten Wohnbau in die Planung ein. Im April 2024 stimmte der Gestaltungsbeirat schließlich dem überarbeiteten und reduzierten Konzept zu.








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