Sternradln und Radparade mit 700 Teilnehmern
LINZ. Knapp 700 Menschen radelten am Sonntag, 20. September aus dem Linzer Umland in die Stadt. Bei der Radparade führte ein Abschnitt sogar über die A7. Die Radlobby nutzt die Aktion für Forderungen nach besseren Verbindungen.

Knapp 700 Radfahrer nahmen am Sonntag am OÖ Sternradln und an der Linzer Radparade teil. Mit dabei waren Radfahrer unter anderem aus Traun, Pasching, Leonding, Ottensheim, Puchenau, Wilhering, Zwettl an der Rodl, Hellmonsödt, Enns, St. Georgen an der Gusen, Gallneukirchen und Steyregg.
Über die A7 geradelt
Die Radparade führte durch Linz und über die Donaubrücken. Besonders deutlich wurde laut Radlobby der unterschiedliche Platzbedarf der Verkehrsteilnehmer auf dem rund drei Kilometer langen Abschnitt der A7: Für die Radparade wurde die Autobahn vorübergehend für den Radverkehr geöffnet. Beim anschließenden Familienfest am Segelflugplatz Linz gab es Führungen, Schnupperflüge und Angebote für Kinder.
Lücken bei wichtigen Verbindungen
Die Radlobby fordert sichere und durchgängige Radwege zwischen Linz und den Nachbargemeinden. Sie nennt vor allem Lücken entlang der B126 zwischen Zwettl an der Rodl, Hellmonsödt und Linz, der B127 zwischen Ottensheim und Puchenau sowie der B129 zwischen Linz und Wilhering.
Forderung nach rascher Umsetzung
„Das SternRADLn zeigt eindrucksvoll, dass Menschen bereit sind, auch längere Wege mit dem Rad zurückzulegen. Was vielerorts fehlt, sind sichere Alltagsverbindungen, gerade zwischen den Gemeinden und Linz. Die Lösungen sind bekannt, jetzt braucht es deren Umsetzung“, sagt Johannes Joos, Sprecher der Radlobby Oberösterreich.
Auch Thomas Hofer, Sprecher der Radlobby Linz, fordert mehr Einsatz: „Für Radinfrastruktur wird nach wie vor deutlich weniger Geld vorgesehen als für den Autoverkehr. Wer Klimaschutz und zukunftsfähige Mobilität ernst nimmt, muss mehr in sichere und durchgängige Radverbindungen investieren.“








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