Assista feiert Jubiläen und plant neue Wohnplätze
LINZ/STEYR/WELS. In der Stadt leben und selbst entscheiden: Die Sozialorganisation Assista unterstützt Menschen mit Behinderung dabei. Im Linzer Central feierte sie zwei Wohnverbund-Jubiläen und stellte ein neues Wohnprojekt in Wels vor.

Der Wohnverbund Dauphinestraße in Linz besteht seit 20 Jahren, jener in der Steyrer Pachergasse seit 15 Jahren. Resi Schneebauer aus Linz und Gerlinde Edlinger aus Steyr erzählten, wie sie ihren Wunsch nach einem Leben in der Stadt verwirklichten. In beiden Wohnverbünden konnten Menschen mit Behinderung ihre Vorstellungen vom eigenen Leben bisher weitgehend umsetzen. Die Frauen zeigten, wie wichtig Begleitung und Unterstützung bei eigenen Entscheidungen sind.
Neue Wohnplätze in Wels
Auch in Wels schafft Assista neue Möglichkeiten für selbstbestimmtes Wohnen. Geschäftsführer Markus Lasinger erklärt: „In Wels bauen wir gerade ein Wohnprojekt mit der Welser Heimstätte, bei dem zum einen Wohnplätze für Menschen mit Behinderung im urbanen Raum geschaffen werden, zum anderen eine Trainingswohnung für jene BewohnerInnen, die sich auf ein Leben im eigenen Wohnumfeld vorbereiten wollen.“ Das Projekt bringt höhere Kosten und Herausforderungen beim Personal mit sich. Geschäftsführer Hermann Wiesinger betont: „Besonders wichtig ist die Darstellung von Assista als attraktiver Arbeitgeber, was uns immer wieder mit zufriedenen MitarbeiterInnen und damit guter Mundpropaganda gelingt.“
Zusage vom Land
Sozial-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP) versprach, „Passgenaues Wohnen“ fortzuführen: „Die Kosten dafür sind fix eingeplant – auch für das nötige Personal.“ Damit will das Land individuelle Wohnformen für Menschen mit Behinderung ermöglichen. Die Linzer Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ) berichtete vom neuen Sozialbeirat, der stärker in Planungsentscheidungen der Stadt einbezogen werden soll.








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