Mobbing bei Kindern erkennen und handeln: Erziehungsimpulse liefern Tipps für Eltern
LINZ. Wiederholte Ausgrenzung, Beschimpfungen und Demütigungen können Kinder schwer belasten. Bei den „Erziehungsimpulsen“ des OÖ Familienbundes erfuhren Eltern, wie sie Mobbing erkennen und ihre Kinder unterstützen können.

Präventionsexperte Günther Ebenschweiger sprach in der Life Radio Lounge über „Unsichtbare Wunden – Mobbing im Alltag von Kindern“. Dabei wurde deutlich: Mobbing ist mehr als ein Streit unter Kindern. Wiederholte Übergriffe können langfristige Folgen haben. Über soziale Netzwerke und digitale Nachrichten setzt sich die Belastung zudem oft außerhalb der Schule fort.
Zuhören und Vorfälle festhalten
Mehr als 500 Interessierte verfolgten via Livestream den Vortrag, der auch praktische Anregungen für den Alltag lieferte. Ebenschweiger rät Eltern, ihren Kindern zuzuhören und ihre Sorgen ernst zu nehmen. Bei wiederholten Übergriffen sollten sie das Gespräch mit der Schule suchen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Ein Tagebuch über die Vorfälle kann helfen, die Situation einzuschätzen und weitere Schritte zu planen.
„Es geht darum, Eltern und Bezugspersonen Sicherheit im Umgang mit diesem schwierigen Thema zu geben. Wer Warnsignale erkennt und richtig reagiert, kann Kindern frühzeitig Unterstützung bieten“, betont Martin Hajart, Obmann des OÖ Familienbundes.








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