Drei von vier jungen Oberösterreichern sorgen sich um ihre finanzielle Zukunft
OÖ. Drei Viertel der 16- bis 34-Jährigen in Oberösterreich befürchten, im Alter finanziell nicht ausreichend abgesichert zu sein. Viele wollen deshalb früh sparen und Vermögen aufbauen. Das zeigt die aktuelle Weltspartagsstudie von Raiffeisen Oberösterreich.

Für 82 Prozent der Befragten ist Sparen wichtig. Der Trend geht dabei weg vom klassischen Sparbuch hin zum Online Sparen. 56 Prozent geben zudem an, regelmäßig eine Spardose oder Ähnliches zu befüllen. Als wesentliches Sparziel nennen fast sechs von zehn der jungen Befragten die finanzielle Absicherung beziehungsweise die Altersvorsorge. Andere Motive wie Reisen oder Konsumwünsche werden deutlich seltener genannt.
„Die Ergebnisse zeigen, dass junge Erwachsene ihre finanzielle Zukunft sehr bewusst gestalten wollen. Der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und langfristiger Absicherung ist stark ausgeprägt“, sagt Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer.
Interesse an Aktien, Fonds und ETFs
Die Umfrage zeigt auch ein wachsendes Interesse an Wertpapierveranlagungen: 64 Prozent der jungen Befragten können sich vorstellen, Aktien, Fonds oder ETFs für den langfristigen Vermögensaufbau zu nutzen. „Finanzielle Vorsorge bedeutet mehr als klassisches Sparen allein. Junge Kundinnen und Kunden möchten Vermögen Schritt für Schritt aufbauen und suchen dafür verständliche, einfache und transparente Lösungen“, so Schwendtbauer.
Persönliche Beratung bleibt gefragt
Drei Viertel der Oberösterreicher erledigen ihre Bankgeschäfte laut Studie fast ausschließlich oder überwiegend digital. Dennoch wünschen sich 82 Prozent der jungen Befragten weiterhin die Möglichkeit einer persönlichen Beratung – besonders bei wichtigen finanziellen Entscheidungen.








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