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Eine starke Frau, die tapfer gegen ihre Krankheit kämpfte: Heidi Göttlinger
Eine starke Frau, die tapfer gegen ihre Krankheit kämpfte: Heidi Göttlinger
WAIDHOFEN/HOLLENSTEIN. Die Betroffenheit in der Redaktion war groß, als wir von Heidi Göttlingers Ableben erfuhren. Wir, das Tips-Team, durften sie das letzte halbe Jahr ein Stück weit begleiten und ihr mit unserer Weihnachtsspendenaktion zumindest finanziell ein klein wenig unter die Arme greifen. So groß ihre Freude über den Spendenerfolg auch war, so groß war ihre Angst vor Missgunst und Neid. Wir konnten es kaum glauben, aber ihre Angst schien aufgrund ihrer Schilderungen berechtigt. Noch heute stehen wir fassungslos dem gegenüber, wie verroht ein Teil unserer Gesellschaft durchs Leben geht - durch ein gesundes. Denn genau das war Heidis Leben nicht. Seit 2010 kämpfte sie mit aller Kraft gegen die niederschmetternde Diagnose Peutz-Jeghers-Syndrom und Wolffscher-Gang-Tumor. Unzählige, teils schmerzhafteste Eingriffe ließ sie klaglos über sich ergehen. Sie ertrug Chemo-Therapien, die ihren Körper oft für eine ganze Woche völlig außer Gefecht setzten. All das nahm diese lebensbejahende Frau in Kauf für ihre Gesundung, für die Hoffnung, ihren Kindern noch lange als Mutter erhalten zu bleiben.  Bei unserem letzten Telefonat vor vier Wochen zeigte sich Heidi nach wie vor hoffnungsvoll: „Die vergangenen Tage ist es mir wirklich schlecht gegangen. Ich war sogar zu schwach zum Telefonieren. Aber jetzt kriege ich in Scheibbs auf der Palliativstation ein Bett, da peppeln sie mich bestimmt wieder auf.“ Am Montag, 9. März, gewann nun der übermächtige Gegner Krebs den Kampf, dem Heidi mit großer Zuversicht und zähem Überlebenswillen über einen langen Zeitraum hin die Stirn geboten hat. Unsere tiefe Anteilnahme gilt ihrer Familie, insbesondere ihrem Sohn Dominik und ihrer Tochter Denise.

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