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LINZ. Fast jeder vierte Österreicher leidet an einer psychischen Krankheit – vieler an stressbedingtem Burnout. Daher untersucht die Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich (IWS) in Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz und pro mente OÖ ob Vorbeugung in diesem Bereich auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen bringt.
 
 
 
 

Depressionen enden leider oft auch mit Selbstmord. Foto: Wodicka
Depressionen enden leider oft auch mit Selbstmord. Foto: Wodicka

IWS-Geschäftsführer Gottfried Kneifel: „Burnout ist ein enormer Kostenfaktor für die heimischen Betriebe und somit ein Problem für den Wirtschaftsstandort und in der Folge für die gesamte Gesellschaft. Wenn man Burnout rechtzeitig erkennt und behandelt, dann können krankheitsbedingte Auswirkungen und auch die nicht unerheblichen Folgekosten merkbar reduziert werden.“ Bestätigt wird diese Meinung durch eine Studie, die Friedrich Schneider, Universitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz durchführte: „Wir können mit unserer Untersuchung zeigen, dass entsprechende Maßnahmen, Burnout im Vorfeld verhindern können. Um die Studie weiterfortführen zu können, brauchen wir noch Firmen, die sich daran beteiligen.“ Noch konkreter wird Werner Schöny, der Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ: „Uns geht es darum aufzuzeigen, dass es wichtig ist im psychischen Bereich rechtzeitig etwas zu tun. Damit kann man in vielen Fällen schwerere Erkrankungen vermeiden. Und es geht uns darum den Menschen ihre Leistungsgrenzen – egal ob im beruflichen oder privaten Bereich – aufzuzeigen.

Betriebe die Interesse an der Studienteilnahme haben können sich an kneifel@iwsooe wenden.


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