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OÖ. Wer länger vom Elan am Jahresbeginn profitieren will, sollte seine Vorsätze in den eigenen vier Wänden sichtbar und spürbar machen. Der Frühjahrsputz sollte auch in sich selbst stattfinden, sagt Lebensraumberater Wolfgang Strasser.

  1 / 2   Wolfgang Strasser: "Jahresbeginn und Frühjahr stehen für Aufbruch. Es gilt, das neue Jahr vorzubereiten – daheim und in sich selbst." Foto: Wolfgang Strasser

Damit Vorsätze auch wirklich eingehalten werden, sollten sie im Wohnraum manifestiert werden. Eine Möglichkeit ist, sich seinen Vorsatz auszudrucken und aufzuhängen oder den Vorsatz durch ein Symbol gut sichtbar zu Hause anzubringen. „Durch dingliche Manifestation im Wohnraum stolpert man immer wieder über den Vorsatz“, weiß der Linzer Lebensraum Consultant, Unternehmensberater und Steinmetzmeister Wolfgang Strasser.

Räuchern und entrümpeln

Mit dem Ende der Feiertage und dem Beginn des neuen Jahres verspüren viele Menschen das Bedürfnis, bei sich daheim Ordnung zu schaffen und Altes auszumisten. Die uralte Tradition der Rauhnächte geht damit Hand in Hand. In der Zeit rund um die Wintersonnenwende haben sich Menschen mit rituellen Praktiken vor bösen Geistern geschützt, unter anderem auch mit dem Räuchern in den eigenen vier Wänden. Bis heute wird das Räuchern zur Abwehr von Unheil und bösen Geistern oder zur Reinigung herangezogen, denn Räuchern soll bakterientötend wirken und üble Gerüche beseitigen.

Mit dem 6. Jänner sind die Rauh-nächte zwar vorbei, Strasser aber empfiehlt das regelmäßige Räuchern zur energetischen Reinigung der gesamten Wohn- und Lebensräume vom Dachboden bis zum Keller.

Um befreit von Altlasten in das neue Jahr starten zu können, sollte entrümpelt, zusammengeräumt, geputzt und abschließend geräuchert werden. Dabei empfiehlt Strasser, sich vor Augen zu führen, was das Reinigen mit einem selbst macht.

Symbolhafte Unordnung

„Der Keller repräsentiert das Unterbewusste. Herrscht dort eine Unordnung, sollte man sich fragen: Was ist mit mir los?“, sagt Coach Strasser. Der Dachboden dagegen drücke von oben auf die Gefühle. Herrscht im Dachboden ein Durcheinander, sollte man „bei sich selbst nachschauen und sich überlegen: Was bedarf einer Korrektur in meinem Leben?“ Der Dachboden und der Keller sollten deshalb immer auch Teil des Räucherns in den eigenen vier Wänden sein.


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