Neuer Vorstand der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie: Simon Kargl ist neuer Primarius
Simon Kargl tritt seine neue Position als Primarius der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie am Kepler Universitätsklinikum an. Er folgt damit auf Wolfgang Pumberger, der in den Ruhestand tritt. Primarius Kargl hat eine hohe Expertise in der Neugeborenenchirurgie, der Tumorchirurgie bis hin zur Traumatologie und legt einen Schwerpunkt auf Fehlbildungs- und Frühgeborenenchirurgie.

Der gebürtige Steyrer war bislang Oberarzt am Kepler Universitätsklinikum, Stellvertreter des Klinikvorstands und Ausbildungsverantwortlicher der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Primar Simon Kargl ist sehr engagiert in der universitären Lehre, insbesondere an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität, aber auch der Medizinischen Universität Wien und der Medizinischen Universität Graz.
Mit Hans Salzer Preis ausgezeichnet
Primarius Kargl war für den Aufbau eines Pediatric-Airway-Management-Programms (zur Sicherung der kindlichen Atemwege) in Kooperation mit der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Kepler Uniklinikums und dem Pediatric Airway Center der Universitätsklinik Lausanne verantwortlich. 2016 wurde er mit dem Hans Salzer Preis der Österreichischen Gesellschaft für Kinderchirurgie ausgezeichnet. Primarius Kargl ist Fachgruppenvertreter für Kinder- und Jugendchirurgie in Oberösterreich, Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie und Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Kinderchirurgie.
Exzellente Fähigkeiten
Der medizinische Geschäftsführer des Kepler Uniklinikums Heinz Brock betont: „Primarius Kargl übernimmt eine Klinik, die von Wolfgang Pumberger exzellent geleitet wurde und insbesondere auch in der medizinischen Lehre einen hervorragenden Ruf genießt. Ich bin überzeugt, dass Primarius Kargl darauf gut aufbauen kann und freue mich, dass er seine exzellenten Fähigkeiten und auch sein Engagement in der universitären Lehre weiterhin einbringt.“
Dynamischen Spitzenmediziner
Auch die kaufmännisch-organisatorische Geschäftsführerin Elgin Drda heißt den neuen Primarius herzlich willkommen: „Mit Primarius Kargl konnten wir für diese Position einen jungen und dynamischen Spitzenmediziner gewinnen, der unser Haus und die Bedürfnisse unserer kleinen Patientinnen und Patienten bestens kennt. Auch ich bedanke mich darüber hinaus bei Wolfgang Pumberger für die mehr als 15-jährige Klinikleitung.“
Forcierung der interdisziplinären Vernetzung
Primarius Kargl selbst macht in seiner Ansprache zum Dienstantritt vor den Mitarbeitern klar, dass er sich sehr auf seine neue Aufgabe freut: „Hohe Priorität hat für mich die Forcierung der interdisziplinären Vernetzung, die aufgrund der Komplexität vieler Krankheitsbilder mittlerweile unverzichtbar ist. Der Aufbau eines Spezialistenteams für seltene chirurgische Erkrankungen ist eine wichtige Aufgabe für die Zukunft, wie auch die internationale Entwicklung zeigt. Das Kepler Universitätsklinikum bietet hierfür das ideale Umfeld für Kinder, Jugendliche und Eltern. Klar ist auch, dass unsere Verantwortung nicht mit der Operation endet: gerade bei komplizierten Erkrankungen sind wir gefordert unseren Patienten eine gute Beratung und strukturierte Nachbetreuung anzubieten.“
Kinder und Jugendchirurgie
Die Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie am Kepler Universitätsklinikum ist die einzige kinderchirurgische Fachabteilung Oberösterreichs mit großem, überregionalem Einzugsgebiet. Die Klinik verfügt über 37 Betten. Die Schwerpunkte sind neben der allgemeinen Kinderchirurgie, die chirurgische Versorgung Früh- und Neugeborener, die Behandlung angeborener Fehlbildungen, die Tumorchirurgie und die Kindertraumatologie. Durch die Kinderneurochirurgie wird optimale Versorgung angeborener Fehlbildungen des Nervensystems, die operative Behandlung kindlicher Hirntumore und des Hydrozephalus gewährleistet. „Der jeweilige Entwicklungsstand der Neugeborenen, Kinder und Jugendlichen erfordert spezielle Beachtung, Sorgfalt und Miteinbeziehung in das ärztliche Herangehen und Denken. Dies macht für mich die auch Vielfältigkeit, das Spezielle und das Schöne des Fachgebietes der Kinder- und Jugendchirurgie aus. Reflexion des eigenen Handelns und wissenschaftliche Vertiefung sind unverzichtbar, um dieses Spezialfach auf hohem Niveau betreiben zu können“, sagt Primarius Kargl.


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