Kinderschutzpreis "Liberto" macht auf Gefahren im Netz aufmerksam
LINZ. Was kann aktiv gegen Cybermobbing getan werden? Welche Chancen bietet das Internet? Wie kann vor Grooming geschützt werden? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt beim Kinderschutzpreis „Liberto“ 2019. Ab sofort können Projekte eingereicht werden.

Alle zwei Jahre wird der Kinderschutzpreis vergeben, auf Initiative des Sozialressorts des Landes OÖ. Schulklassen ab der fünften Schulstufe, Institutionen und Einzelpersonen sind ab sofort zum Mitmachen aufgerufen. Fünf Projekte werden dann beim Kinderrechtefest am 19. Juni 2019 im Linzer Schlossmuseum prämiert, mit je 1.000 Euro Preisgeld.
Aufklärung nötig
„Kinder und Jugendliche müssen vor Gewalt und Demütigung geschützt werden. Es kann gar nicht genug Aufklärungsarbeit geben“, so Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer. Der „Liberto“ trage zu dieser Bewusstseinsbildung bei.
Das Thema „Respektvoll & sicher im Netz!“ macht auf das steigende Problem der Gefahren im Netz aufmerksam, darunter Cyber-Mobbing, Grooming oder außer Kontrolle geratenes „Sexting“. Österreich liegt gerade beim Mobbing und Bullying im traurigen europäischen Spitzenfeld, zeigen Studien.
Cybermobbing wird verharmlost
„Hinter Fällen von Mobbing und Gewalt steckt massives Leid, gerade aber Cybermobbing wird noch immer verharmlost“, so Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger.
Die Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA) leistet mit vielen Angeboten wichtige Aufklärungsarbeit über die Rechte von Kindern. Wichtig sei auch die Botschaft, dass sich Betroffene dort jederzeit Hilfe holen können, unkompliziert und anonym.


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