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OÖ. Der Spätherbst ist die Hochsaison für Forstarbeiten. Das zeigt sich leider auch an den Unfallzahlen: Beinahe jeder fünfte Waldarbeitsunfall passiert im November. Nun arbeiten nicht nur professionell ausgebildete und langjährig erfahrene Forstarbeiter im Wald, sondern auch viele Hobby-Holzarbeiter nutzen die Zeit, um den Wald aufzuforsten.

Die AUVA gibt Tipps für sicheres Arbeiten im Wald. Foto: AUVA
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„Im Wald sollte man nie alleine arbeiten. Bei der Waldarbeit lauern zahlreiche Gefahren. Versteckte Spannungen etwa, die sich energiegeladen in Sekundenbruchteilen lösen können. Auch das Gefahrenpotenzial der Maschinen selbst wird vielfach zu wenig berücksichtigt. Ziehen Sie im Zweifelsfall einen Fachmann zurate. Wer weiß, wo man nachfragen kann, hat schon viel erledigt, denn Unfällen vorzubeugen ist immer besser, als die Folgen von Unfällen auszukurieren“, erklärt Markus Putz vom Unfallverhütungsdienst der AUVA-Landesstelle Linz.

Da Fehleinschätzungen gerade im privaten Bereich die häufigsten Unfallursachen sind, rät der AUVA-Experte zu erhöhter Achtsamkeit, dem Tragen der passenden Schutzausrüstung sowie dazu, folgende Tipps zu beachten.

Sichere Forstarbeit – Das ist zu beachten 

  • Nie alleine arbeiten - Waldarbeit bedeutet Teamarbeit: Es sollte nie alleine im Forst gearbeitet werden. Außerdem darf man nicht vergessen, sich bei jemandem abzumelden und wieder zurückzumelden, denn oft werden diese Arbeiten an abgelegenen Orten durchgeführt.

  • Stress vermeiden, denn Stress ist kein guter Gefährte bei der Forstarbeit: Es sollte ausreichend Zeit für die Arbeiten im Wald eingeplant und Zeitdruck vermieden werden.

  • Gewusst wie – Ausbildung macht die Arbeit sicherer: Wer Gefahren nicht kennt, kann ihnen nicht entgegenwirken. Viele gefährliche Situationen können mit einfachen Mitteln entschärft werden. Persönliche Schutzausrüstung und richtige Arbeitstechniken minimieren die Unfallgefahr um ein Vielfaches.

  • Das passende Werkzeug verwenden: Unpassende Ausrüstung vermindert nicht nur die Leistung und belastet den menschlichen Körper, sondern erhöht auch das Unfallrisiko. Es sollte eine richtig instand gehaltene Motorsäge mit einer optimal geschärften Scheideeinrichtung verwendet werden.

  • Gefahrenbereiche frei halten: Es sollte ein Sicherheitsbereich von mindestens zwei Metern rund um den Motorsägenführer sowie von eineinhalb Baumlängen bei der Fällung plus ein talseitiger Bereich bei Arbeiten am Hang freigehalten werden. Wer Gefahrenbereiche konsequent frei hält, kann niemanden verletzen.

  • Gefahrenbereich für unbeteiligte Personen kennzeichnen: „Befristetes forstliches Sperrgebiet – Gefahr durch Waldarbeit, von … bis …“. Mit dieser Hinweistafel müssen Forststraßen und Wanderwege gekennzeichnet werden, wenn sie sich im Gefährdungsbereich der Holzernte befinden.

  • Erste-Hilfe-Ausrüstung griffbereit halten: Passiert dennoch ein Unfall, ist es ratsam, die notwendige Erste-Hilfe-Ausrüstung griffbereit zu haben. Diese sollte auch regelmäßig überprüft und erneuert werden.

  • Profis zurate ziehen: Im Zweifelsfall sollte man einen Fachmann zurate ziehen. Wer weiß, wo man nachfragen kann, hat schon viel erledigt. Moderne und leistungsfähige Maschinen erleichtern die Arbeit, müssen aber fachgerecht verwendet werden.

Diese und mehr Sicherheitstipps gibt es zum Nachlesen auch hier.

AUVA-Service

  • vielfältige Präventionsangebote
  • schnelle Rechtsauskünfte, Beratung und Unterstützung nach einem Arbeitsunfall
  • Schutz vor Schadensersatzforderungen für Arbeitgeber
  • Spitzenbehandlung in eigenen UKH und Reha-Zentren
  • Angebote zur beruflichen Rehabilitation und Umschulung
  • Leistung von finanziellen Entschädigungen

Informationen und Beratung:

AUVA-Landesstelle Linz

Tel. 05/9393-32701

LUV@auva.at

www.auva.at


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