AUVA-Tipps: im Auto optimal sitzen – sicherer fahren

Laura Voggeneder   Anzeige, 18.09.2019 08:00 Uhr

OÖ. Viele Arbeitnehmer verbringen nicht nur am Weg zur Arbeit oder nach Hause, sondern auch während ihrer beruflichen Tätigkeit viel Zeit im Auto. Um am „Arbeitsplatz Auto“ gesund zu bleiben, spielt die Sitzeinstellung eine wesentliche Rolle, wie AUVA-Präventionsexperte Gunter Seebacher, der selbst viel mit dem Pkw unterwegs ist, weiß.

„Egal ob bei beruflichen oder privaten Fahrten, die optimale Sitzposition im Auto zu finden, ist mitentscheidend für entspanntes, konzentriertes und damit auch sicheres Fahren“, sagt AUVA-Präventionsexperte Gunter Seebacher.

In acht Schritten zur optimalen Sitzposition

Um die richtige Sitzeinstellung für sich zu finden, sollte man der Reihe nach vorgehen und sich für jede Einstellmöglichkeit Zeit nehmen. Moderne Autositze bieten ein breites Spektrum an Einstellungsmöglichkeiten:

  1. Abstand von Sitz zu Pedalen: Mit dem Gesäß ganz zur Rückenlehne rutschen. Den Sitz so fixieren, dass die Beine bei durchgetretenen Pedalen noch leicht angewinkelt sind.
  2. Neigung der Rückenlehne: Die Lehne sollte so eingestellt werden, dass bei Kontakt der Schultern mit der Lehne das Lenkrad mit leicht abgewinkelten Armen erreicht wird.
  3. Sitzhöhe: So hoch wie möglich sitzen, das verbessert die Übersicht. Zwischen Dachhimmel und Kopf sollte noch eine Handbreit Platz bleiben.
  4. Neigung der Sitzfläche: Die Oberschenkel sollten auf der Sitzfläche locker aufliegen und das Durchtreten der Pedale muss ohne großen Kraftaufwand möglich sein.
  5. Länge der Sitzfläche: Zwischen der Kniekehle und der Sitzvorderkante sollen zwei bis drei Fingerbreit Platz bleiben.
  6. Kopfstütze: Die Kopfstütze auf die Oberkante des Kopfes bringen und den Abstand von Kopf zu Stütze von höchstens 4 cm einstellen. Den Kopf wegen verstärkter Ermüdungsgefahr aber nicht an die Stütze anlehnen.
  7. Seitenwangen: Sind die Seitenwangen des Sitzes verstellbar, sollten sie so eingestellt werden, dass sie am Körper anliegen.
  8. Lordosenstütze: Bei vorhandener Lordosenstütze soll sie von oben nach unten, bei der Gürtellinie beginnend so eingestellt werden, dass die Lendenwirbelsäule gestützt wird.

Mehr Anleitungen und Videos gibt es auf www.auva.at/verkehr in der Rubrik „Arbeitsplatz Straße“.

AUVA-Service

  • vielfältige Präventionsangebote
  • schnelle Rechtsauskünfte, Beratung und Unterstützung nach einem Arbeitsunfall
  • Schutz vor Schadensersatzforderungen für Arbeitgeber
  • Spitzenbehandlung in eigenen UKH und Reha-Zentren
  • Angebote zur beruflichen Rehabilitation und Umschulung
  • Leistung von finanziellen Entschädigungen

Informationen und Beratung:

AUVA-Landesstelle Linz

Tel. 05/9393-32701

LUV@auva.at

www.auva.at

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