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MAUTHAUSEN/WESTWINKEL.  Am 22. Dezember verhandelt das  Bundesverwaltungsgericht in Wien über Beschwerden gegen den positiven Umweltverträglichkeitsbescheid. 

Die alte Bestandsbrücke (Foto: mott)
  1 / 5   Die alte Bestandsbrücke (Foto: mott)

Seit sieben Jahren setzt sich der Verein DoNeubrücke für die Interessen von rund22.000 Menschen in Ober- und Niederösterreich ein – für Pendlerinnen und Pendler,Familien sowie Wirtschaftstreibende. Der Verein zählt mittlerweile 5.300 Mitglieder und macht mit gezielten Aktionen kontinuierlich auf die absolute Notwendigkeit einer zweiten Donaubrücke für die Menschen vor Ort und die gesamte Region aufmerksam.

Umweltverträglichkeitsprüfung

Am 22. Dezember prüft das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen den bereits vorliegenden positiven Umweltverträglichkeitsprüfungs-Bescheid (UVP-Bescheid) für die zweite Donaubrücke. Das Gericht kann den Bescheid bestätigen und damit dem Projekt grünes Licht geben oder ihn aufheben.

Verzögerung befürchtet

Der Verein DoNeubrücke warnt davor, dass eine erneute Verzögerung erhebliche Folgen für die Region hätte. Vereinsobmann Johannes Hödlmayr sagt dazu: „Sollte das Verfahren noch einmal von Grund auf neu aufgerollt werden, müssen wir damit rechnen, dass weitere acht Jahre ins Land gehen. Für viele Menschen in der Region ist das kaum mehr vorstellbar. Pendlerinnen und Pendler stehen täglich unter Druck, Familien brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und Betriebe können ohne Planungssicherheit keine langfristigen Entscheidungen treffen.“

Aus Sicht des Vereins sei es entscheidend, dass mögliche Umweltauflagen verhältnismäßig behandelt werden. Grundsätzlich lösbare Anliegen sollten rasch geklärt werden, ohne das gesamte Projekt erneut in eine jahrelange Warteschleife zu schicken. Neben dem Schutz von Umwelt und Natur müsse die Lebensrealität und Zukunftsperspektive der betroffenen Bevölkerung berücksichtigt werden.

Bedenken gegen Trasse

Der Streit um die Donaubrücke hatte sich an der Entscheidung für die gewählte Trasse entzunden. Gegner der Trasse argumentieren, dass diese Trasse eine Schneise durch einen Auwald ziehen würde, die die Natur in dem Bereich erheblich schädigen würde.


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