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ÖAMTC Flugrettung: 2.798 Einsätze für die oberösterreichischen Notarzthubschrauber

Tips LogoSebastian Wallner, 03.01.2020 11:58

LINZ/ SUBEN. Die zwei oberösterreichischen ÖAMTC-Notarzthubschrauber aus Linz und Suben haben im vergangenen Jahr insgesamt 2.798 Einsätze absolviert. Das Team von Christophorus 10 (Linz) stieg 1.185 mal in die Luft, Christophorus Europa 3 (Suben) flog zu 1.613 Einsätzen.

Christophorus 10 im Landeanflug. Foto: ÖAMTC
Christophorus 10 im Landeanflug. Foto: ÖAMTC

Einsatzursache Nummer eins waren mit über 50 Prozent internistische und neurologische Notfälle. Rund 20 Prozent der Einsätze galten Unfällen, die sich bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereignet haben. Lediglich jeder zehnte Flug war aufgrund eines Verkehrsunfalls notwendig.

Österreichweit über 52 Einsätze pro Tag

Österreichweit starteten die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 2019 zu 18.921 Notfalleinsätzen. „Im Schnitt sind das über 52 Einsätze pro Tag“, zollt der Geschäftsführer der ÖAMTC Flugrettung, Reinhard Kraxner den Piloten, Flugrettern und Notärzten Respekt. „Ohne ihr Engagement und ohne unsere Partner Rotes Kreuz und Bergrettung wäre die schnelle Hilfe aus der Luft nicht möglich.“

Ultraschall an Bord

Seit vergangenem Jahr sind die Hubschrauber mit mobilen Ultraschallgeräten ausgestattet. Wolfgang Voelckel, leitender Notarzt der ÖAMTC-Flugrettung: „Mit dem Ultraschall können die Rettungsteams unter anderem lebensbedrohlichen Verletzungen wie Blutungen im Brust- und Bauchraum schneller erkennen. Im Ernstfall ist das lebensrettend.“


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