Alte und neue Gesichter der Not

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Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 26.02.2020 12:05 Uhr

LINZ. Schon 1975 hat das Bildungs- und Begegnungszentrum Haus der Frau die Veranstaltungsreihe „Alte und neue Gesichter der Not“ angeboten. Mit Blick auf die derzeitige Situation im gesellschaftlichen Kontext und Veränderungen im sozialen System ist die Thematik aber auch 2020 leider immer noch aktuell. Die Veranstaltungsreihe soll deutlich machen, dass noch immer viele Menschen von Armut, Not, Gewalt und Ausgrenzung betroffen sind.

Los geht's am Donnerstag, 27. Februar, um 19 Uhr mit der Lesung „Der Wurm ist ein Hund“. In dem Buch von Ulrich Volmer, ehemaliger Leiter des Hartlauerhofs, erzählen 13 Männer Auf berührende, ernste aber auch humorvolle Art von ihrem Leben und Überleben, ihren Träumen und ihrer Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Das Buch setzt ein Zeichen gegen den Vorwurf des individuellen Versagens und stellt Menschen in den Vordergrund, die meist dem Rand der Gesellschaft zugeordnet und ansonsten wenig Beachtung finden. wenig Beachtung finden, stehen hier im Vordergrund. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Hinter dem Titel „(K)ein Dach überm Kopf?“ versteckt sich dann am Freitag, 13. März, ein etwas anderer Stadtspaziergang. Wo und wie wohnen Menschen in Linz, die am Rande Gesellschaft leben? Denn was für die meisten so selbstverständlich erscheint, ist für andere Menschen eine tägliche Herausforderung. Der Linzer Obdachlosenseelsorger Helmut Eder führt zu exemplarischen Orten und Plätzen in der Stadt Linz, die für wohnungslose und armutsgefährdete Menschen wichtig und bedeutend sind. Treffpunkt ist um 15 Uhr beim Haus der Frau-Eingang. Anmeldung erforderlich.

Den Abschluss macht am Donnerstag, 26. März, ein Besuch im Haus für Mütter und Kind. Die Caritas OÖ hilft dort Schwangeren und Frauen mit ihren Kindern nach einer Scheidung oder in einer Verlust- beziehungsweise Krisensituation, ihr Leben neu zu ordnen. Die Frauen erfahren Geborgenheit, Hilfe bei der Klärung rechtlicher Fragen, bei der Schuldenbewältigung und bei Behördengängen. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Haus für Mutter und Kind. Anmeldung erforderlich.  

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