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Rotes Kreuz und Arbeitsmarktservice bilden gemeinsam Rettungssanitäter aus

Nora Heindl, 19.12.2020 10:05

OÖ. Ein akuter Notfall in der Nacht, ein Spitalstransport in den frühen Morgenstunden oder ein Arbeitsunfall am Nachmittag. Egal zu welcher Tageszeit – das OÖ. Rote Kreuz ist zur Stelle, um Menschen zu helfen. Um arbeitssuchenden Menschen neue Perspektiven bieten zu können, starten Arbeitsmarktservice (AMS) und OÖ. Rotes Kreuz eine gemeinsame Ausbildungsoffensive zum Rettungssanitäter. Landesweit stehen 30 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer und OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger freuen sich über die gelungene Zusammenarbeit. (Foto: OÖRK/Affenzeller)

Sie sind zur Stelle, wenn Menschen Hilfe brauchen und bewahren auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf. Mehr als 11.500 Menschen engagieren sich im Rettungsdienst des OÖ. Roten Kreuzes. Rund 580.000 Mal pro Jahr stehen sie im Einsatz, um anderen Menschen zu helfen. In Zusammenarbeit mit dem AMS bietet das OÖ. Rote Kreuz nun Arbeitssuchenden die Ausbildung zum Rettungssanitäter an – eine Tätigkeit, die Sinn stiftet und neue Perspektiven eröffnet, zumal in Krisenzeiten die Qualifikationen ausgebildeter Rettungssanitäter besonders gefragt sind.

„Absolventen haben die Möglichkeit, im Bereich der Covid-Testteams mitzuarbeiten oder als Krankenstands- bzw. Urlaubsvertretung im Rettungsdienst befristet angestellt zu werden“, erklärt OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger.

„Krisenzeiten schaffen große Herausforderungen, es entstehen aber auch Chancen in verschiedenen Bereichen“, betont AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer. „Die Rettungssanitäter-Ausbildung ist gesellschaftspolitisch wichtig und gibt den arbeitsuchenden Menschen die Möglichkeit, einen ersten Schritt in Richtung der zukunftssicheren Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe zu machen“, meint dazu Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des AMS Oberösterreich.

Die zweimonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter inkludiert auch die Qualifikationen eines Betrieblichen Ersthelfers. Landesweit gibt es 30 Ausbildungsplätze, Interessenten sollten sich rasch bei ihrer regionalen AMS-Geschäftsstelle melden.


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