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LINZ/ANSFELDEN. Der gemeinnützige Verein ibuk geht seit 2010 mit dem Projekt „Lesetandem“ in Linzer und Ansfeldener Volksschulen und Horte, um Kinder mit Leseschwäche durch ehrenamtliche Lesementoren zu unterstützen. Nun geht der Verein weiter und wechselt vom konventionellen Leseraum in den digitalen, um so die Kinder auch in Corona-Zeiten unterstützen zu können.

"Lesetandem" Projektleiterin Nicole Sevik (Foto: ibuk)
"Lesetandem" Projektleiterin Nicole Sevik (Foto: ibuk)

Volksschulkinder mit Leseschwäche werden beim Projekt „Lesetandem“ des Vereins ibuk bei der Verbesserung ihrer Lesekompetenz unterstützt, es wird das sinnerfassende Lesen geübt, trainiert und so die Freude am Lesen gesteigert. Rund 130 Lesementoren lesen mindestens ein Jahr lang mit einem Volksschulkind einmal pro Woche für eine Stunde.

Virtueller Leseraum

Da in der Corona-Zeit keine betriebsfremden Perso­nen die Schul- und Hortgebäude be­treten dürfen und die Lesestunden vor Ort nicht stattfinden können, hat der Verein ibuk in Kooperation mit dem Startup qapture eine Alterna­tive zum konventionellen Lesetan­dem gestartet und einen virtuellen Leseraum geschaffen. Kind und Mentor können sich in einem virtuellen Lesezimmer treffen, um dort gemeinsam sinnerfassendes Lesen zu lernen und zu trainieren. So können die 22 Schulen und Horte in Linz und Ansfelden weiterhin betreut werden.

„Wir freuen uns auf den Start des virtuellen Lesetandems. Es ist kein Ersatz für die Eins-zu-eins-Stunden vor Ort, aber eine gute und wichtige Ergänzung in Zeiten, in denen ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist“, so Nicole Sevik, die Projektleiterin des Projekts Lesetandem.

Der Verein ibuk ist immer auf der Suche nach ehrenamtlichen Lesementoren. Kontakt: Tel. 0732/660804, www.ibuk.at oder Mail: lesetandem@ibuk.at

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